Einlagensicherung und Staatsgarantie-Intro

Einlagensicherung

Schutz der Kundeneinlagen durch die Einlagensicherung und die Staatsgarantie

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Schutz der Einlagen durch die Einlagensicherung esisuisse

Die LUKB ist, wie jede Bank und jedes Wertpapierhaus in der Schweiz, verpflichtet, die Selbstregulierung «Vereinbarung zwischen esisuisse und ihren Mitgliedern» zu unterzeichnen. Die Einlagen der Kunden sind also bis zum Höchstbetrag von 100‘000 Franken pro Kunde gesichert. Als Einlagen gelten auch Kassenobligationen, die im Namen des Einlegers bei der ausgebenden Bank hinterlegt sind. Die Einlagensicherung in der Schweiz wird durch esisuisse gewährleistet und unter https://www.esisuisse.ch/de wird das System der Einlagensicherung im Detail erklärt.

Schutz der Einlagen durch die Staatsgarantie

Die LUKB verfügt über eine Staatsgarantie. Dadurch haftet der Kanton Luzern für alle Verbindlichkeiten der LUKB, soweit deren eigene Mittel nicht ausreichen.

Im Rahmen der Staatsgarantie haftet der Kanton Luzern somit beispielsweise für Einlagen auf Privat- und Sparkonten sowie für Festgeldanlagen bei der LUKB, aber auch für Verbindlichkeiten der LUKB aus Kassenobligationen. Die Staatsgarantie des Kantons Luzern geht damit über die für alle Schweizer Banken geltende Einlagensicherung von maximal 100'000 Franken pro Kunde hinaus.

Abgeltung der Staatsgarantie

Die LUKB leistet dem Kanton Luzern für die Staatsgarantie eine jährliche Abgeltung. Diese Abgeltung beträgt 0.2% des gesetzlichen Eigenmittelbedarfs zuzüglich 2.0% des Zwischenergebnisses gemäss der eidgenössischen Bankenverordnung. Depotwerte (Obligationen von Drittschuldnern, Aktien, Anlagefonds, Derivate, strukturierte Produkte usw.) würden im Konkursfall einer Bank ausgesondert. Sie fallen somit nicht in die Konkursmasse, sondern verbleiben im Eigentum des Kunden. Für die Marktentwicklung solcher Depotwerte inklusive Bonität von Drittschuldnern besteht keine Staatsgarantie.