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Smart Living – die digitale Vernetzung zieht ein

Die Smart-Home-Revolution verändert unsere Art zu wohnen – auch in der Schweiz

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Lukrativer Wohnungsmarkt für Technologiekonzerne

In den letzten zehn Jahren dominierte das Smartphone die Technologie-Welt und revolutionierte unsere Art zu kommunizieren. Mittlerweile ist der Hype um die Geräte etwas abgeflacht. Grund genug für Technologiekonzerne wie Samsung, Google, Apple oder Amazon, sich auf einen anderen, nicht weniger lukrativen Bereich zu konzentrieren: Den Wohnungsmarkt. 

Geht es nach Zukunftsforschern, wird die Vernetzung verschiedener Gegenstände in unserem Wohnraum in den nächsten Jahren stark zunehmen. In der Schweiz stecken wir diesbezüglich allerdings noch in den Kinderschuhen. So zeigt eine Studie der Handwerkerplattform Ofri, dass nur 57 Prozent von rund 200 befragten Deutschschweizern den Begriff Smarthome kennen und etwas darunter verstehen. Eigenheimbesitzer sind tendenziell affiner für das Thema als Mieterinnen und Mieter. Doch lediglich zwei von zehn Schweizerinnen und Schweizern nutzen heute ein vernetztes Gerät im Haushalt. 

Schweiz noch in der Experimentierphase

Trotzdem setzen immer mehr Hersteller auf die Vernetzung von Haushalts- und Einrichtungsgegenständen. So hat unter anderem Ikea erst vor Kurzem Lampen und Beistelltische mit integrierten, drahtlosen Ladegeräten fürs Smartphone auf den Markt gebracht. Und schon heute kann der smarte Roboter-Staubsauger mittels WLAN auch von ausserhalb der Wohnung mit dem Smartphone bedient oder der smarte Fernseher mithilfe der Sprache gesteuert werden. 

Geht es nach Andrew Paice, Leiter des iHomeLab an der Hochschule Luzern, sind wir im Bereich Smart Living noch in einer Experimentierphase. «Zurzeit versuchen wir noch herauszufinden, welche Geräte wir verbinden und was wir mit ihnen tun wollen», sagte er in einem Interview. Derzeit nutzen Herr und Frau Schweizer smarte Geräte vor allem, um die eigene Wohn- und Lebensqualität zu steigern. Zum Beispiel durch smarte Beleuchtungssysteme oder Musikanlagen. Das Energiesparen und die Sicherheitsthematik spielen bislang eine untergeordnete Rolle. Dabei gäbe es heute schon Heizungen, die sich automatisch der Aussentemperatur anpassen oder smarte Türschlösser, die sich beim Verlassen des Hauses automatisch verriegeln. 

Haben wir allerdings herausgefunden, was und wie wir vor allem unser Zuhause smart machen wollen, hat die Digitalisierung das Potenzial, das Leben in unseren eigenen vier Wänden sicherer, kosteneffizienter und bequemer zu machen.

 

Was bedeutet Smart Home? 
Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.

Quelle:  Wikipedia

Was ist das iHome-Lab?
Das iHomeLab-Team der Hochschule Luzern erforscht, wie dank intelligenten Gebäuden beispielsweise der Energieverbrauch gesenkt oder älteren Menschen ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden kann. Das iHome-Lab steht Interessierten offen.

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