«2020@LUKB»: Strategie der LUKB für die Jahre 2016 bis 2020 mit zwei Stossrichtungen

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Weiterentwicklung des bewährten Geschäftsmodells als regional verankerte Universalbank | Transformation in Richtung «digitale Bank»

Strategische Leitplanken und Ziele für die Jahre 2016 bis 2020

Die LUKB hat im Rahmen ihrer periodisch durchgeführten Strategieüberprüfung die strategischen Leitplanken und Ziele für die Jahre 2016 bis 2020 festgelegt. Dabei verfolgt sie zwei Stossrichtungen: Einerseits will sie in den kommenden fünf Jahren ihr Kerngeschäft weiterentwickeln und so Wachstum erzielen. Anderseits plant sie, mit gezielten Initiativen die mittel- bis langfristige Transformation der LUKB in Richtung «digitale Bank» voranzutreiben. Die Strategie trägt aus diesem Grund den Namen «2020@LUKB». Dazu CEO Daniel Salzmann: «Wir arbeiten aktuell intensiv an der Digitalisierung von Prozessen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung und an Projekten im Bereich Crowdvoting, Crowdfunding und Crowddonating». Wie bei den vergangenen Strategieperioden publiziert die LUKB wiederum langfristige Strategieziele. Wie Verwaltungsratspräsident Mark Bachmann ausführte, legt sie weiterhin den Fokus auf eine starke Eigenmittelbasis und strebt eine Gesamtkapital-Ratio zwischen 14% und 18% an (Ist-Situation per 30.09.2015: 15.8%). Die LUKB will in der Periode 2016 bis 2020 einen Gesamtertrag von mindestens 950 Millionen Franken erzielen (Ist-Situation 2011 bis 2015: 890 Millionen Franken), dies bei einer Cost-Income-Ratio von unter 50%. Vom Gewinn will sie neu 50% bis 60% an die Aktionäre ausschütten (bisher 50%). Davon werden die rund 36'000 Aktionäre und der Kanton Luzern als Hauptaktionär profitieren.

«Wir können die Strategieperiode 2016 bis 2020 aus einer Position der Stärke starten. In den letzten fünf Jahren konnten wir unsere Stellung als Markführerin im Wirtschaftsraum Luzern weiter ausbauen. Wir werden aus heutiger Sicht für die Periode 2011 bis 2015 ebenfalls alle finanziellen Strategieziele erreichen», so Mark Bachmann. «Wir sind und bleiben die regional verankerte, kompetente Universalbank für Privatpersonen, für Private Banking-Kunden und für Firmenkunden. Unsere Marke «Meine Bank – führend, persönlich, solide» bringt dies nach wie vor auf den Punkt.»

LUKB weiterhin mit verbindlichen Langfrist-Zielen

Bachmann führte weiter aus, dass die LUKB sich auch für die anlaufende Strategie «2020@LUKB» langfristig ausgelegte und messbare finanzielle Ziele setze. Diese Ziele erstrecken sich auf die Themen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Aktionärsnutzen. Nach wie vor grossen Wert legt die LUKB auf eine gut ausgestattete Kapitaldecke. Die Zielsetzung bis 2020 für die Gesamtkapital-Ratio liegt unverändert bei 14% bis 18%, davon sollen 12% sogenannt «hartes Eigenkapital» (Net-Tier-1) sein. Aktuell weist die LUKB eine Gesamtkapital-Ratio von 15.8% aus (Stand 30.09.2015). Ehrgeizig bleibt die LUKB bei der angestrebten Wertschöpfung: Sie will in den kommenden fünf Jahren einen kumulierten Gesamtertrag von 950 Millionen Franken erzielen (Zielwert 2011 bis 2015: 890 Millionen Franken). Weiterhin ein besonderes Augenmerk legt die LUKB auf ihre Produktivität: Sie will auch in Zukunft eine Cost-Income-Ratio (Verhältnis von Kosten und Erträgen) von unter 50% erzielen. Diesen Wert hat sie bereits in den vergangenen Jahren immer erreicht – sie gehört damit zu den effizientesten Banken der Schweiz. Höher als bisher soll in den kommenden fünf Jahren hingegen die Ausschüttungsquote sein: Hier will die LUKB neu 50% bis 60% ihres Gewinnes an die Aktionäre ausschütten (bisher 50%). Davon werden die rund 36'000 Aktionäre und der Kanton Luzern als Hauptaktionär (61.5% des Kapitals) profitieren.

Zwei strategische Stossrichtungen

«Wir haben uns während der Erarbeitung der Strategie 2020@LUKB intensiv mit den Megatrends auseinandergesetzt, die unseren Markt in Zukunft stark prägen werden, zum Beispiel Demografie, Internationalisierung oder Digitalisierung. Aufgrund dieser Analyse haben wir unsere Strategie zweigleisig aufgesetzt: Einerseits wollen wir in den kommenden fünf Jahren unser Kerngeschäft als Universalbank weiterentwickeln und so Wachstum erzielen.» Konkret lanciert die LUKB gemäss CEO Salzmann unter anderem die folgenden neuen Initiativen: Neue, umfassende Angebote im Anlagegeschäft (Start ab 1. Januar 2016), ein Leistungskonzept «Vorsorgebank» für Privatkunden (Projekt startet 2016) und ein Leistungskonzept «Immobilienbank» für professionelle Immobilien-Investoren (Start im Laufe des Jahres 2016). Zudem soll das seit mehreren Jahren erfolgreich angebotene Leistungskonzept «Unternehmerbank» eine Weiterentwicklung erfahren.
«Anderseits planen wir als zweite Stossrichtung, mit gezielten Initiativen die mittel- bis langfristige Transformation der LUKB in Richtung «digitale Bank» voranzutreiben. Wir investieren dabei erstens in die Digitalisierung von Prozessen, um die Effizienz weiter zu steigern. Für uns steht die Digitalisierung klar im Dienst der Kundenbetreuung: Unsere Kundinnen und Kunden sollen ihre Bankgeschäfte bequem erledigen können, je nach Wunsch im persönlichen Kontakt und/oder online. Hinzu kommen zweitens digitale Innovationen für unsere Kunden. Es ist für uns zentral, diese bereits jetzt einzuführen und auf ihre Marktakzeptanz zu testen, damit wir uns einen entsprechenden Erfahrungsschatz – und damit einen Vorsprung im Markt – erarbeiten können», so LUKB-CEO Daniel Salzmann. Diese digitalen Initiativen umfassen gemäss Salzmann: Crowdvoting – hier will die LUKB noch 2016 einen neuartigen Anlagefonds lancieren, bei dem die Gewichtung der im Fonds enthaltenen Einzeltitel von einer Internet-Community mitbestimmt wird, die für alle Interessierten offen steht. Crowdfunding für Unternehmen – hier plant die LUKB, diese neuartige Form der Unternehmensfinanzierung in Zukunft über eine bankeigene Plattform anzubieten. Angelehnt an die Plattform des Crowdfundings schliesslich ist das Crowddonating, das vor allem in Kombination mit dem LUKB-Sponsoring zum Einsatz kommen soll.

Organisatorische Anpassungen per 1. April 2016

Um ihre betriebliche Effizienz weiter zu steigern und die Vorteile digitaler Prozessabläufe verstärkt zum Tragen zu bringen, wird die LUKB ihre Organisationsstruktur anpassen. Die personelle Zusammensetzung der Geschäftsleitung bleibt unverändert, die Zuständigkeitsbereiche werden jedoch neu strukturiert. Neu wird es auf Stufe GL ein Departement «Marktservices» geben, bei dem unter anderem Produkt- und Prozessmanagement, zentrale Steuerung der Digitalisierungsmassnahmen, Spezialberatungen und Asset Management angesiedelt sind. Leiter wird Beat Hodel, bisher als GL-Mitglied verantwortlich für das Firmenkundengeschäft. Das Departement Firmenkunden und das Departement Private Banking werden neu unter der Leitung von GL-Mitglied Leo Grüter (bisher verantwortlich für das Private Banking) zusammengefasst. Das Departement Privat- & Gewerbekunden bleibt unverändert unter der Leitung von Stefan Studer. Marcel Hurschler (CFO) führt das Departement Finanzen & Informatik, bei dem ab 1. Januar 2016 auch das Handelszentrum angegliedert ist. CEO Daniel Salzmann bleibt Leiter des Präsidialdepartements mit den zentralen Stabstellen. Durch diese Strukturanpassungen können sich die beiden Vertriebssegmente zukünftig noch stärker als bisher auf die Kundenbetreuung konzentrieren.

Zusammenfassung der Strategie «2020@LUKB» auf einer Seite A4

Präsentation mit Daten und Fakten zu «2020@LUKB»