Anlagepolitischer Ausblick für erstes Quartal 2014

Freitag, 13. Dezember 2013

LUKB empfiehlt Aktien aus der Schweiz und der Eurozone.

Die Kapital- und Aktienmärkte stehen gemäss der Finanzanalyse der LUKB weltweit weiterhin unter dem Einfluss der Politik der Notenbanken. Während der Zeitpunkt für die von der amerikanischen Notenbank angekündigte Reduktion ihrer Wertpapierkäufe offen bleibt, hat die europäische Zentralbank überraschend den Leitzins gesenkt. Auch die englische und japanische Notenbank halten am expansiven Kurs fest. Die vorläufige Einigung im Atomstreit mit dem Iran hat die geopolitischen Risiken wieder etwas in den Hintergrund rücken lassen.

Weitere Erhöhung der Aktienquote empfohlen

In diesem Umfeld empfehlen die Analysten der LUKB, beim Investieren den Aktienanteil weiter zu erhöhen. Sie erachten insbesondere Aktien aus der Schweiz und aus der Eurozone als attraktiv, da diese über weiteres Kurspotenzial verfügen und nach wie vor interessante Dividendenrenditen bieten. Zur Diversifikation des Portfolios bieten sich gemäss LUKB-Analysten Schweizer Immobilienfonds an. Die Analysten zeigen sich zurückhaltender bei Investitionen in Gold und setzen stattdessen weiterhin auf Palladium.

2014: stärkeres Wirtschaftswachstum, sinkende Arbeitslosenquote

Die LUKB-Analysten sehen die Schweizer Wirtschaft weiterhin auf Kurs. Im 3. Quartal resultierte im Quartalsvergleich (Basis 30. Juni 2013) ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0.5%. Während der Privatkonsum etwas weniger expandierte als in den Vorquartalen, hat sich der Aussenhandel sehr erfreulich entwickelt. Die Exporte legten nach einer längeren Phase der Seitwärtsbewegung wieder deutlich zu. Auch die Baubranche profitierte weiterhin von einer guten Nachfrage.

Die Analysten der LUKB prognostizieren für 2013 ein Schweizer BIP-Wachstum von 1.8% (2012: 1.0%). Für 2014 rechnen sie damit, dass sich das Wachstum nochmals leicht verstärkt und auf 2.1% ansteigen wird. Davon dürfte auch der Arbeitsmarkt profitieren. Die LUKB erwartet, dass die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3.2% (2013) auf 2.9% (2014) sinken wird und damit wieder das Niveau von 2012 erreicht.

Die Publikation kann ebenfalls in Papierform bezogen werden: Telefon +41 844 822 811 oder bei allen Geschäftsstellen der LUKB