Teilnahme am US-Programm in Kategorie 2

Montag, 16. Dezember 2013

Die LUKB hat sich nach sorgfältiger Beurteilung entschieden, dass sie im US-Programm zur Beilegung des Steuerstreits USA-Schweiz in der Kategorie 2 teilnehmen wird.

Die Luzerner Kantonalbank hat nach sorgfältiger Beurteilung der Situation entschieden, dass die Bank im US-Programm zur Beilegung des Steuerstreits USA-Schweiz in der Kategorie 2 teilnehmen wird. Sie wird dies dem US-Department of Justice (DoJ) innerhalb der gesetzten Frist mitteilen. Die LUKB hält fest, dass sie während der Aufarbeitungsphase keine Indizien gefunden hat, dass sie gültiges Schweizer Recht verletzt hat. Zudem hat die LUKB in den USA weder eigene Aktivitäten unterhalten noch systematisch US-Kunden akquiriert. Die angekündigte Gewinnprognose der LUKB für das Geschäftsjahr 2013 bleibt gültig. Auch geht die LUKB von einem unveränderten Ausschüttungsantrag von 11 Franken brutto pro Aktie aus.

Die LUKB hat in den letzten Wochen die interne Datenaufbereitung unter Berücksichtigung der im US-Programm formulierten Kriterien und Termine vorgenommen. Aufgrund der vorliegenden Resultate kann die LUKB nicht ausschliessen, dass einige ihrer US-Kunden ihre Steuerpflichten gegenüber den USA nicht ordnungsgemäss erfüllt haben. Nach sorgfältiger Beurteilung der Situation und im Einklang mit ihrer gültigen Risikopolitik hat die LUKB deshalb beschlossen, den berechenbareren Weg zu beschreiten und sich im Rahmen der für Kategorie 2 geltenden Fristen beim DoJ zu melden. Sie kommt mit diesem Entscheid auch einer an alle Schweizer Banken gerichteten Forderung der Finma nach, im Zweifelsfall in Kategorie 2 am Programm teilzunehmen.

Die Luzerner Kantonalbank hält fest, dass sie während der Aufarbeitungsphase keine Indizien gefunden hat, dass sie gültiges Schweizer Recht verletzt hat. Sie hat weder Aktivitäten in den USA unterhalten noch systematisch US-Kunden akquiriert.

Die LUKB hat im Zusammenhang mit US-Kunden schon früh diverse Massnahmen umgesetzt. Dazu gehört, dass bereits seit 2008 die Unterzeichnung des W9-Formulars für US-Kunden obligatorisch ist. Ansonsten hat sich die LUKB von diesen Kunden getrennt. Zu den Massnahmen gehört auch, dass die LUKB seit 2010 keine neuen US-Kunden mehr aufnimmt und seit 2011 den US-domizilierten Kunden gekündigt hat.

Die Luzerner Kantonalbank wird nun die weiteren im US-Programm vorgesehenen Schritte zur Beilegung des Steuerstreits einleiten.

Wie bereits angekündigt rechnet die LUKB für das Geschäftsjahr 2013 mit einem wiederum sehr soliden Ergebnis. Auf der Basis ihrer langjährigen Ausschüttungspolitik geht sie aus heutiger Sicht von einem unveränderten Ausschüttungsantrag in der Höhe von 11 Franken brutto pro LUKB-Namenaktie aus. Am 4. Februar 2014 wird die LUKB ihr Resultat für das Geschäftsjahr 2013 publizieren.