Anlagepolitischer Ausblick für zweites Quartal 2014

Freitag, 14. März 2014

LUKB betrachtet Schweizer Aktien als interessante Investitionsgelegenheit.

Die globale Wirtschaft hat im 4. Quartal 2013 leicht an Fahrt zugelegt und befindet sich unverändert auf einem Wachstumspfad. Nach Ansicht der Finanzanalyse der LUKB bleibt der Einfluss der Politik der Notenbanken weiterhin entscheidend für die weitere Entwicklung der Kapital- und Aktienmärkte. Zwar hat die amerikanische Notenbank begonnen, ihre Wertpapierkäufe zu reduzieren, doch die Zentralbanken setzen nach wie vor auf tiefe Leitzinsen und somit auf eine expansive Geldpolitik.

Aktien bleiben attraktiv – Risiken nehmen jedoch zu

Aufgrund der jüngsten Ereignisse in Osteuropa in den vergangenen Wochen sind die geopolitischen Risiken wieder gestiegen. Aus diesem Grund reduzieren die LUKB-Analysten den Aktienanteil im Portfolio leicht. Sie betrachten aber nach wie vor Aktien als attraktive Anlage mit Aufwärtstendenz. Vor allem solid finanzierte Schweizer Unternehmen mit einer ansprechenden Dividendenrendite beurteilen die Analysten der LUKB als interessante Investitionsgelegenheit. Aufgrund der sich schrittweise verbessernden Konjunkturaussichten in Europa empfiehlt die LUKB, auch in ausgewählte Aktien der Euro-Zone zu investieren.

Zur Diversifikation des Portfolios bieten sich gemäss den LUKB-Analysten Immobilienfonds sowie Gold und Palladium an. Die geopolitischen Risiken und die Währungsturbulenzen in den Schwellenländern haben seit Jahresbeginn zu einem Anstieg der Preise beider Rohstoffe geführt. In den nächsten zwölf Monaten erwarten die Analysten, dass die Preise tendenziell weiter steigen dürften.

Die Schweizer Wirtschaft bleibt auf Kurs

Die Finanzanalyse der LUKB geht davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2014 von der grösseren Dynamik in der Euro-Zone profitieren wird und das BIP um 2.2% wächst (2013: 2.0%). Dieses Wachstum dürfte sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken. Die LUKB rechnet damit, dass die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3.2% (2013) auf 2.9% (2014) sinken wird und damit wieder das Niveau von 2012 erreicht.

Die Publikation kann ebenfalls in Papierform bezogen werden: Telefon +41 844 822 811 oder bei allen Geschäftsstellen der LUKB