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Lohnt sich die Säule 3a?

Weniger Steuern bezahlen und schon in jungen Jahren für das Alter vorsorgen

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Ich bin ja noch so jung – soll ich trotzdem in die Säule 3a einzahlen?

Zwei junge Mitarbeitende der LUKB erklären, warum es sich auch schon in jungen Jahren lohnt, an die Vorsorge zu denken. 

 

Sandra Bucher auf der Suche nach Antworten

Sandra Bucher ist nach der Berufslehre, Auslandaufenthalten und dem Fachhochschulstudium nun richtig im Berufsleben angekommen und verdient als Angestellte monatlich rund 5'000 Franken netto. Die 26-jährige Informatikerin geniesst gerne das Leben und ist sich unschlüssig, ob sie bereits Geld in die freiwillige Vorsorge (Säule 3a) einzahlen soll. Natürlich weiss sie, dass sie mit der Säule 3a auch Steuern sparen kann. Aber sie hat ja noch rund 40 Erwerbsjahre vor sich – die AHV und die Pensionskasse werden dereinst doch längstens ausreichen, nicht wahr? Und sie kann ja auch zehn Jahre vor der Pensionierung noch mit der Säule 3a beginnen, oder?

Viele junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren werden sich wahrscheinlich ähnliche Fragen stellen wie Sandra Bucher. Hier die Freude, den ersten «richtigen» Lohn auszugeben – dort der Blick auf die Situation bei den Sozialversicherungen. 

Private Vorsorge für den gewohnten Lebensstandard

Wagen wir einen Blick voraus in die Zeit ums Jahr 2060: Die AHV als 1. Säule dürfte dannzumal das Existenzminimum von Sandra Bucher wohl immer noch weitgehend absichern. Das angesparte Kapital aus der Pensionskasse (berufliche Vorsorge, 2. Säule) dürfte ebenfalls mithelfen, dass Sandra Bucher über die Runden kommt. Falls sie aber den Wunsch hat, nach der Aufgabe der Erwerbstätigkeit den gewohnten Lebensstandard – oder auch mal ein «Extra» – zu geniessen, dann wird sie auf ihre private Vorsorge angewiesen sein. Ihr angespartes Guthaben der Säule 3a wird dann die Leistungen aus den obligatorischen Sozialversicherungen wesentlich ergänzen. Wenn Sandra Bucher über mehrere Jahrzehnte hinweg konsequent Kapital in der Säule 3a aufgebaut hat, stehen ihre Chancen gut, dass sie als Rentenbezügerin ihren Lebensstandard in angemessener Weise fortführen kann. 

3a-Gelder früher beziehen

Man spricht bei der Säule 3a zwar von gebundener Vorsorge, aber Sandra Bucher kann das angesparte Kapital unter bestimmten Bedingungen auch früher beziehen: Zum Beispiel, wenn sie sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte. Nicht nur für den Erwerb oder die Erstellung des Eigenheims, auch bei späteren Investitionen oder für die Rückzahlung der Hypothek darf sie Gelder aus der Säule 3a beziehen. Falls sie vorhat, sich beruflich selbständig zu machen, kann Sie das Vorsorgekapital ebenfalls ausbezahlen lassen und damit die mit der Aufnahme der Selbstständigkeit verbundenen Ausgaben decken. Beim Bezug einer ganzen Invalidenrente oder beim endgültigen Verlassen der Schweiz kann Sie das 3a-Kapital ebenfalls beziehen. 

Steuern sparen

Sandra kann ihre Einzahlungen in ein Säule 3a-Konto im vollen Umfang vom steuerbaren Einkommen abziehen. Als erwerbstätige Person mit Anschluss an eine Pensionskasse kann sie zurzeit pro Steuerjahr maximal 6'826 Franken einzahlen, ohne Pensionskassenanschluss sogar 34'128 Franken. Ein weiterer Vorteil: Das Vorsorgekapital der Säule 3a unterliegt während der Vertragsdauer weder der Einkommens-, Vermögens- noch der Verrechnungssteuer. Würde sie jeweils die jährlich gleiche Summe auf ein normales Sparkonto einzahlen, so wären sowohl das angesparte Kapital (Vermögenssteuer) als auch die Zinsen (Verrechnungs- bzw. Einkommenssteuer) steuerpflichtig.

Mit mehreren Konten die Progression brechen

Wenn sie das angesparte Vorsorgekapital ausbezahlen lassen will, dann muss Sandra Bucher nicht plötzlich eine viel höhere Einkommenssteuer bezahlen. Das 3a-Kapital wird bei Auszahlung gesondert zum übrigen Einkommen zu einem reduzierten Einkommenssteuersatz besteuert. Wenn sie mehrere 3a-Konten führt, kann sie zusätzlich die Steuerprogression brechen.

Flexibel bleiben

Mit 3a-Sparen bei einer Bank kann Sandra Bucher jedes Jahr die Höhe und den Zeitpunkt der Einzahlung selber bestimmen. Falls sie sich den maximalen Einzahlungsbetrag nicht leisten kann oder will, dann bestimmt sie den Betrag, den Sie einbezahlen möchte. 

Sandra Bucher hat in einer ruhigen Minute alle diese Vorteile von Sparen 3a genau studiert. Sie wird in ein paar Tagen bei der Bank ihres Vertrauens ein Sparen 3-Vorsorgekonto eröffnen und noch vor Ende Jahr eine vierstellige Summe einbezahlen. Sie weiss: Das wird sich auszahlen.

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