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Das 1x1 der Geldanlage

Drei Grundsätze rund ums Geld anlegen

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Wer kennt es nicht: Unter Bekannten machen Anlageempfehlungen die Runde. Heisse Tipps sind sehr beliebt und versprechen Aufmerksamkeit. Widerstehen Sie! In heisse Tipps zu investieren kann vereinzelt sogar funktionieren, aber spekulieren hat mehr mit Glücksspiel zu tun als mit seriösem Investieren. Intelligenten Anlageentscheiden liegen – immer – folgende drei Grundsätze zugrunde:

  • «Risikobewusstsein»
  • «Diversifikation»
  • «Strategietreue»

Rendite entspricht der Entschädigung für das Risiko, welches der Anleger eingeht. Höhere Renditechancen erhält der Investor entsprechend nicht «gratis». Er erkauft sie sich mit höheren Risiken. Jeder Anleger sollte sich deshalb mit seiner Risikosituation auseinandersetzen – vor der Investition. Sie müssen wissen, wieviel Risiko sie tragen können («Risikofähigkeit») und möchten («Risikobereitschaft»).

Aus dem persönlichen Risikoprofil lassen sich so die richtige Anlagestrategie ableiten und die passenden Anlageklassen (Aktien, Obligationen, Immobilien, etc.) definieren.

Nachstehende Grafik illustriert das Verhältnis von Rendite zu Risiko am Beispiel der unterschiedlichen Wertentwicklung der Expert-Strategiefonds der LUKB. Deren Aktienanteile variieren von 20% (LUKB Expert-Ertrag), über 45% (LUKB Expert-Zuwachs) bis zu 100% (LUKB Expert-Top Global).

Abbildung: Renditevergleich 10 Jahre, indexiert per 31. Dezember 2008
Quelle: LUKB Expert Fondsleitung AG
 

Je höher der Aktienanteil, desto grösser fällt über die Zeit der Wertzuwachs der Investition im Vergleich zum Sparkonto aus. Der Anleger muss dafür zwischenzeitlich stärkere Werteinbussen aushalten. Es gilt: Je länger der angepeilte Anlagehorizont eines Anlegers ist, desto höher kann sein Aktienanteil sein.

Folgende Punkte sollten Sie bei der Investition in Aktien beachten: 

Setzen Sie nicht alles auf das gleiche Pferd

Konzentriert in wenige Einzeltitel zu investieren ist verlockend. Für den Anleger erhöht sich aber nur das Risiko, nicht die zu erwartende Rendite. Wer aufs falsche Pferd setzt, muss schlimmstenfalls mit einem Totalverlust rechnen, wenn die Wette schief geht. Deshalb ist es unabdingbar, das Kapital über viele von einander möglichst unabhängige Anlagen zu verteilen. Dadurch lässt sich das Risiko senken. «Diversifikation» heisst das Zauberwort. 

Halten Sie an der gewählten Strategie fest

Finanzmärkte sind Wertschwankungen unterworfen. Von Kursausschlägen – egal in welche Richtung – dürfen Sie sich als Anleger nicht verunsichern lassen. Emotionen sind ein schlechter Ratgeber für Anlageentscheide. Leitfaden für die Aufteilung der Anlagen (die sogenannte Allokation) muss immer die vorab definierte Anlagestrategie sein. Erst wenn sich etwas an Ihrer persönlichen Ausgangslage (Risikoprofil) ändert, ist es angebracht, eine Anpassung der Strategie zu erwägen.

Anlagefonds sind die effiziente Lösung – bereits ab kleinem Vermögen

Wie setzen Sie diese Grundsätze am besten um? Um eine optimale und damit auch kosteneffiziente Diversifikation über Einzeltitel zu erreichen, bedarf es eines Investitionsvolumens von mehreren hunderttausend Franken. Für kleinere Vermögen bilden Anlagefonds die attraktive Alternative. Denn Anlagefonds bündeln das Kapital vieler Investoren. Bereits ab ein paar hundert Franken kann ein Anleger so an einem breit aufgestellten Portfolio effizient teilhaben. 

Wählen Sie die passende Anlagelösung

Investieren Sie erst, wenn Sie basierend auf Ihrer Risikofähigkeit und -bereitschaft wissen, welche Anlagestrategie für Sie optimal ist. Entscheiden Sie sich für eine diversifizierte Anlage, die sich mit ihrer Strategie deckt und halten Sie diszipliniert daran fest. Eine fundierte Anlageberatung unterstützt Sie dabei, diesen Prozess systematisch und passend auf Ihre Situation zu gestalten – im Gegensatz zu Ihren Bekannten, die Ihrer Gesamtsituation weniger Aufmerksamkeit schenken werden. Wenn Sie diese Punkte beachten, fällen Sie bessere Anlageentscheide – und reduzieren das Risiko von teuren Fehlgriffen deutlich.