Pläne-Vorsorge-Steuern sparen dank Säule 3a-Intro

Dank Säule 3a Steuern sparen

Wie viel Steuern lassen sich dank der Säule 3a effektiv sparen?

Pläne-Vorsorge-Steuern sparen dank Säule 3a-Vorsorgegelder investieren

Vorsorgegelder in Expert-Vorsorgefonds investieren

Die Zinsen auf den 3a-Vorsorgeeinrichtungen dümpeln zwischen 0,1 und 0,4% vor sich hin.  Die Sparkonti sind keine lohnenswerte Alternative. Und die Börse bietet nur unzuverlässig Abhilfe: Vor zwei Jahren halfen die Aktien zwar tüchtig mit, die Sparsummen der freiwilligen dritten Säulen in die Höhe zu treiben. Im vergangenen Jahr aber sanken die Kurse mehrheitlich und frassen einen schönen Teil des Gewinnes wieder weg. Im Moment ist die Tendenz wieder steigend. Doch für wie lange? Eine zuverlässige Hilfe bei der Vorsorge sind die Steuern: Sowohl beim Einzahlen des Vorsorgebeitrages als auch später bei der Auszahlung gibt sich der Fiskus milde.
Für dieses Jahr können pensionskassenversicherte Angestellte maximal 6'826 Franken steuerfrei in die dritte Säule einzahlen. Ein lediger, 49-jähriger, römisch-katholischer Vorsorgesparer mit einem steuerbaren Einkommen von 80'000 Franken spart mit diesem Betrag, den er auf das 3a-Vorsorgesparkonto einzahlt, in der Stadt Luzern aktuell 1'696 Franken an Abgaben an Stadt und Kanton. In der Stadt Zug beläuft sich die Steuerersparnis auf 1'584 Franken, in Sarnen auf 1'398 Franken.

So viel Steuern lassen sich sparen

  Annahme:
Verheiratete Person, römisch-katholisch, Steuerbares Einkommen: 70'000 Franken (ohne Säule 3a-Betrag), Steuerjahr 2019

Ort

Einzahlung 3. Säule a

Steuerersparnis
Stadt Luzern 6'826 Franken 1'356 Franken
Stadt Zug 6'826 Franken   703 Franken
Sarnen 6'826 Franken 1'157 Franken
Stadt Luzern 3'000 Franken    590 Franken
Stadt Zug 3'000 Franken     325 Franken
Sarnen  3'000 Franken    503 Franken

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Pläne-Vorsorge-Steuern sparen dank Säule 3a-Es muss nicht...

Es muss nicht unbedingt die maximale 3a-Einzahlung sein

Ehepaare mit zwei Einkommen sparen noch mehr, weil sie den doppelten Beitrag in der Steuererklärung in Abzug bringen können. Ein Beispiel: Bei einem gemeinsam steuerbaren Einkommen von 120'000 Franken zahlen sie in der Stadt Luzern 3'398 Franken weniger Steuern. In der Stadt Zug sind es 2'439 Franken weiger, in Sarnen 3'018 Franken. Dieses Beispiel macht zudem deutlich: Je höher das Niveau der Einkommenssteuern, desto mehr Steuern lassen sich mit der dritten Säule sparen.

Die Unterschiede widerspiegeln sich in den Renditen, die sich mit Vorsorgekonti alleine dank der Steuern innerhalb von sechs Jahren erzielen lassen. Das erwähnte Luzerner Ehepaar bringt es in diesem Zeitraum auf eine Nettorendite von 7.21 Prozent. Es folgen Sarnen mit 5.66 Prozent und die Stadt Zug mit 5.29 Prozent. Für die Singles mit den 80'000 Franken Einkommen schauen nach sechs Jahren Renditen von 5.12 Prozent (Sarnen), 7.28 Prozent (Luzern) und 7.46 Prozent (Zug) heraus.

Mit keinem normalen Sparkonto in der Schweiz lassen sich auch nur annähernd so hohe Renditen über die gleiche Zeitspanne erzielen. Ganz ohne Aktienkursrisiken auf den Spargeldern – freilich auch ohne den Chancen, die Geldanlagen bieten. Einzig die Inflation kann die Renditen schmälern.
Nur: Längst nicht alle Angestellten sind in der Lage, von ihrem Gehalt mehr als 6'800 Franken für die dritte Säule zu erübrigen. Die gute Nachricht: Es lassen sich auch mit weniger hohen Einzahlungen Steuern sparen und so Renditen erzielen. Wer im Jahr 1'000 Franken für das 3a-Konto abzweigen kann, überweist bei einem steuerbaren Einkommen von 50'000 Franken in Luzern, Zug und Sarnen zwischen 210 (Luzern) und 111 Franken (Zug) weniger an das Steueramt. Wer das zehn Jahre tut, kommt dank Steuerersparnissen immerhin noch auf Nettorenditen von 4.11 (Luzern), 2.06 (Zug) und 2.50 (Sarnen) Prozent.

Pläne-Vorsorge-Steuern sparen dank Säule 3a-Zitat

Viele Sparer eröffnen ein weiteres Vorsorgekonto, wenn der Saldo zwischen 30'000 und 45'000 Franken liegt.

Livia Baumann, Stv. Geschäftsführerin Freizügigkeits- und Vorsorgestiftung Sparen 3

Pläne-Vorsorge-Steuern sparen dank Säule 3a-Da die meisten Kantone...

Da in den meisten Kantonen der Tarif mit der Grösse des angehäuften Sparvermögens steigt, empfiehlt es sich, das Kapital auf mehrere 3a-Konti zu verteilen und diese gestaffelt zu beziehen.
Denn beim Kapitalbezug muss das ganze Depot vollständig aufgelöst werden. «Viele Sparer eröffnen ein weiteres Vorsorgekonto, wenn der Saldo zwischen 30'000 und 45'000 Franken liegt», sagt Livia Baumann, Stv. Geschäftsführerin Freizügigkeits- und Vorsorgestiftung Sparen 3. Wer bei der gleichen Bank ein zweites oder drittes Vorsorgekonto eröffnet, zahlt in der Regel keine Zusatzgebühren. 

In der Bandbreite von 30'000 bis 45'000 Franken kennt die Progression in den Städten Luzern und Zug sowie in Sarnen keine extremen Ausschläge nach oben. Spätestens ab 100'000 Franken steigen die Tarife dann aber in kürzeren Abständen. Ein Beispiel: Bei einem Bezug von 120'000 Franken fallen in Luzern für eine ledige Person Steuern in der Höhe von 7'378 Franken an. Hätte sie die Summe in zwei Tranchen von 60'000 Franken über zwei Jahren bezogen, wäre sie um mehr als einen Fünftel steuergünstiger gefahren.

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Pläne-Vorsorge-Steuern sparen dank Säule 3a-Tipps

Tipps für die freiwillige 3a-Vorsorge

Anlegen

Risikoscheue meiden Vorsorgefonds. Rund drei Viertel der 3a-Sparer sind risikoscheu, sie legen ihre freiwillige Vorsorge auf Geldkonti an. Als Faustregel gilt indes: Wer zum Beispiel erst 40 ist und darum eine lange Sparzeit vor sich hat, kann mit Aktien oder andern Wertpapieren einiges hinzugewinnen, denn kurzfristige Werteinbussen gleichen sich meistens über ein paar Jahre wieder aus.
Wer 55 oder älter ist und die Pensionierung bereits im Blick hat, schläft indes ruhiger, wenn er den Aktienanteil im Vorsorgedepot abbaut oder ganz aufgibt. Sonst droht die Gefahr, exakt zu dem Zeitpunkt das Kapital beziehen zu müssen, wenn die Finanzmärkte wieder einmal verrückt spielen. So können Sie die Gefahr, eines Kursverlustes umgehen. Je nach Vorsorgefonds können diese bei Erreichen des Rücktrittsalters ins freie Vermögen überführt werden.

Bezug

Der Kapitalbezug aus Altersgründen ist frühestens fünf Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter möglich (Frauen ab 59, Männer ab 60). Bei der Auszahlung wird das Kapital getrennt vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Steuersatz besteuert. In den letzten fünf Jahren vor dem gesetzlichen Rentenalter ist es möglich, Kapital aus der dritten Säule zu beziehen und gleichzeitig weiterhin Beiträge einzuzahlen. Danach kann nur einzahlen, wer weiterhin erwerbstätig ist und über ein AHV-pflichtiges Einkommen verfügt (Frauen bis maximal 69, Männer bis maximal 70). 

Pensionskasse

Beim gestaffelten Bezug von 3a-Spargeldern sind allfällige Kapitalbezüge aus der Pensionskasse zu berücksichtigen. Denn sie werden von den Steuerämtern mit den 3a-Bezügen addiert und können so eine höhere Progression mit sich bringen. 

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