Die engagierte Bank

Nachhaltigkeit als Fundament einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit.

Prinzip der nachhaltigen Wertschöpfung

Die Luzerner Kantonalbank ist sich bereits seit vielen Jahren bewusst, dass nachhaltiges Handeln das Fundament einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit ist, und engagiert sich deshalb entsprechend. Für die LUKB basiert Corporate Social Responsibility (CSR, also die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) auf drei Pfeilern: Ökonomie, Soziales und Ökologie. Dabei will die LUKB einen langfristigen Nutzen für die Anspruchsgruppen des Unternehmens (Stakeholder) schaffen, wobei es ihr um die kontinuierliche Wertschöpfung (wirtschaftliche Nachhaltigkeit), die Schaffung eines hohen Gesellschaftsnutzens (soziale Nachhaltigkeit) und die grösstmögliche Vermeidung von Umweltbelastungen (ökologische Nachhaltigkeit) geht.

Wirtschaftlich

Seit über 160 Jahren ist die LUKB ein verlässliches Unternehmen, das verantwortungsvoll mit seinen Anspruchsgruppen umgeht. Die Luzerner Kantonalbank strebt nicht kurzfristige Erfolge an, sondern verfolgt von jeher eine breit abgestützte, nachhaltige Geschäftspolitik. Dies haben die vergangenen intensiven Jahre deutlich gezeigt. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hielt die LUKB mit Erfolg an ihrer bewährten, langfristig ausgerichteten Geschäftsstrategie fest, wie beispielsweise die Mehrjahresvergleiche von Kennzahlen im Jahresbericht zeigen.

Sozial

Eine vom Nachhaltigkeitsgedanken geprägte Personalpolitik ist eine Voraussetzung für den langfristigen Unternehmenserfolg der LUKB. Nur mit loyalen, motivierten Mitarbeitenden, die täglich ihr Bestes geben, kann die LUKB ihre Ziele erreichen und damit weiterhin die führende Bank im Kanton Luzern bleiben. Die Personalpolitik der LUKB orientiert sich am Unternehmensleitbild und an den in der Personalstrategie 2005 formulierten Grundsätzen.

Für die LUKB sind faire, fortschrittliche Arbeitsbedingungen das Fundament für ein beidseitig erfolgversprechendes Arbeitsverhältnis. Dazu gehört auch, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Die LUKB hat sich freiwillig am Lohngleichheitsdialog der Sozialpartner und des Bundes beteiligt und diesen 2014 als erste Bank in der Schweiz erfolgreich abgeschlossen. Das Resultat der nach den Vorgaben des Lohngleichheitsdialogs durchgeführten Regressionsanalyse der Lohnstruktur ist sehr positiv: Nach Berücksichtigung der Faktoren Ausbildung, Berufserfahrung und Stellen-Anforderungen zwischen Männern und Frauen ist bei der LUKB ein deutlich tieferer Lohnunterschied feststellbar als der vom Lohngleichheitsdialog tolerierte Unterschied von maximal 5%.

Seit 2013 arbeitet die LUKB mit dem Konzept «Familie und Karriere in der LUKB»: Damit will die LUKB Anstellungs- und Arbeitsbedingungen schaffen, die es Mitarbeitenden mit Familienpflichten (Frauen und Männer) erlaubt, die Berufs- und Familienarbeit möglichst gut zu kombinieren. Zudem verfolgt die LUKB mit dem Konzept das Ziel, leistungsfähige und motivierte Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung speziell zu fördern.

Der Konzern LUKB beschäftigte per Ende 2015 insgesamt 1’098 Personen in total 943.4 Vollzeitstellen (teilzeitbereinigt, Lehrlinge zu 50% gewichtet). Im gesamten LUKB-Konzern arbeiteten am 31. Dezember 2015 total 598 Männer (davon 56 in einem Teilzeitpensum) und 500 Frauen (davon 228 in einem Teilzeitpensum). Von den insgesamt 517 Kaderleuten im Konzern LUKB (415 Männer und 102 Frauen) waren am Stichtag 63 Personen in einem Teilzeitpensum tätig (31 Männer und 32 Frauen).

Personalfluktuation

Die Fluktuationsrate im Jahr 2015 betrug netto, das heisst ohne Pensionierungen, familiäre Gründe wie Schwangerschaften und Todesfälle, 2.5% (2014: 2.3%).

Die LUKB strebt an, eine bezüglich Alter und Geschlecht gut durchmischte Belegschaft zu haben. Dies wird bei jeder Rekrutierung berücksichtigt. Jährlich stellt die LUKB rund 25 Lernende ein mit dem Ziel, möglichst viele davon nach der Lehre weiter zu beschäftigen und intern zu entwickeln.

LUKB engagiert sich persönlich

Die LUKB engagiert sich nicht nur als attraktive Arbeitgeberin im Wirtschaftsraum Luzern, sondern ermuntert seit 2012 auch ihre Mitarbeitenden, einen persönlichen Beitrag für die Region zu leisten: Im Rahmen der Aktion «Unternehmen mit Verantwortung» stellt sie allen Mitarbeitenden, die sich mindestens drei Tage freiwillig für ein gemeinnütziges Projekt engagieren, zwei Arbeitstage zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen dabei selber mindestens einen Ferientag einsetzen. Seit 2014 haben die Mitarbeitenden auch die Möglichkeit, Tageseinsätze zu leisten. Dabei geht ein halber Tag zulasten der LUKB und der andere Halbtag zulasten der Mitarbeitenden. 2015 haben Mitarbeitende rund 100 Tage Freiwilligenarbeit geleistet.

Das Spektrum der Freiwilligenarbeit der Mitarbeitenden reichte von Einsätzen im Berggebiet über die Mithilfe in diversen Lagern bis zur Betreuung von behinderten oder demenzkranken Personen.

Budgetberatung für Jugendliche

Aktuell führt die LUKB rund 80 Budgetberatungskurse pro Jahr durch. Etwa 1’500 Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe sowie Jugendliche in «Brückenangeboten» nehmen daran teil. Sie setzen sich in diesen 90-minütigen Kursen intensiv mit ihrem Umgang mit Geld auseinander und lernen nützliche Budget-Instrumente kennen (u. a. Budgetplan). Auch die E-Banking-Tools der LUKB sind sehr hilfreich und übersichtlich. Mit dem Mobile Banking können die Jugendlichen den Stand ihres Guthabens jederzeit von unterwegs abfragen. So lässt sich der eine oder andere Impulskauf vermeiden. Gleichzeitig haben die Jugendlichen die Möglichkeit, via Dauerauftrag monatlich einen fixen Betrag zu sparen.

Die LUKB drückte ihre Verbundenheit mit der Region im Jahr 2015 auch mit Sponsoring-Engagements von gesamthaft 1.6 Millionen Franken aus.

Ökologisch

2001 hat die LUKB erstmals einen Umweltbericht mit Angaben zu ihren Anstrengungen in der Betriebsökologie veröffentlicht. Danach hat sie ihre Berichterstattung kontinuierlich erweitert und im Jahr 2005 den Umweltbericht zu einem Nachhaltigkeitsbericht ausgebaut. Anstelle eines alle zwei Jahre erscheinenden Nachhaltigkeitsberichts stellt die LUKB seit 2011 die wichtigsten betriebsökologischen Komponenten (inkl. Ziele) im Jahresbericht dar. Zudem veröffentlicht die LUKB jährlich die Publikation «Nachhaltigkeit», die das nachhaltige Management der LUKB – ökonomisch, sozial und ökologisch – aufzeigt.

Grundsätze

  • Schonender Umgang mit Ressourcen
  • Primäres Ziel: Verbrauch vermeiden
  • Sekundäres Ziel: Verbrauch reduzieren

Das Ziel der LUKB ist es, bei allen umweltrelevanten Aspekten wie Energieverbrauch, Papierverbrauch, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen dauerhafte Optimierungen zu erzielen und dabei den Verbrauch durch technische und operative Massnahmen kontinuierlich zu senken.

Die im Jahr 2010 gesetzten ökologischen Ziele 2015 hat die LUKB mehrheitlich erfüllt und teilweise deutlich übertroffen. In der neuen Strategie «2020@LUKB» hat die LUKB wiederum 5-Jahresziele in diversen ökologischen Bereichen gesetzt und führt damit den eingeschlagenen nachhaltigen Weg fort.

Papier inkl. Kuverts

Für die LUKB hat der Papierverbrauch – nach dem Energieverbrauch – die grösste ökologische Relevanz. Um die Papiermenge kontinuierlich reduzieren zu können, versucht die LUKB, das Verhalten der Mitarbeitenden und der Kunden entsprechend zu steuern. Zudem achtet die LUKB darauf, so oft wie möglich sogenannt «sauberes» Papier (chlorfrei gebleichte Papiere mit dem FSC-Siegel) einzusetzen. Die LUKB hat den Papier- und Kuvertverbrauch auch 2015 weiter reduzieren können. Seit 2010 ist der Papierverbrauch um 19.4% und der Kuvertverbrauch
um 10.4% gesunken. Während der Papierverbrauch noch nicht ganz auf Zielkurs ist, hat der Kuvertverbrauch deutlich stärker abgenommen als in der Zielvorgabe definiert.

A4-Papier in Tonnen Ziel 2015 2014 2013
Verbrauch für Anzeigen/Auszüge 224 248 267
Übriger Verbrauch 136 134 148
Total 360 382 415

 

Anzahl Kuverts in 1'000 Ziel 2015 2014 2013
Verbrauch für Anzeigen/Auszüge 3'200 3'197 3'350
Übriger Verbrauch 1'100 1'113 1'140
Total 4'300 4'310 4'490


Wasser

Am meisten Wasser verbraucht die LUKB für die sanitären Anlagen und den Reinigungsunterhalt sowie am Hauptsitz in Luzern zusätzlich für das Personalrestaurant und die Kühlanlagen. Dabei liegt der tägliche Wasserverbrauch pro Mitarbeiter/in unter 100 Litern.

Geschäftsverkehr

Die LUKB ist grösstenteils im Wirtschaftsraum Luzern tätig. Deshalb verzeichnet sie – abgesehen von Kurierfahrten und einzelnen Geschäftsreisen – wenig Fernverkehr. Der die Ökobilanz besonders belastende Luftverkehr spielt bei der LUKB eine untergeordnete Rolle. Pro Jahr fliegen die einzelnen Mitarbeitenden durchschnittlich weniger als zehn Kilometer. Da für die Ökobilanz die Bedeutung des Schienen- und Strassenverkehrs vergleichsweise gering ist, verzichtet die LUKB auf die Erfassung und Darstellung der Gesamtkilometerzahlen.

Regionale Lieferantenbeziehungen

Das Ziel der LUKB ist es, möglichst viele Aufträge an Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Luzern zu vergeben – und diesen Anteil künftig noch weiter zu steigern.

Aufträge an regionale Unternehmen Ziel 2015 2014 2013
Bereich Bau 96% 95% 95%
Bereich Büromaterial 90% 86% 88%


Seit 2011 führt die LUKB eine Statistik dazu. Lieferanten ausserhalb des Wirtschaftsraums Luzern berücksichtigt die LUKB insbesondere dann, wenn die Dienstleistungen/Produkte nicht zu vergleichbaren Preisen in der Region verfügbar sind.

Energie

Die LUKB will durch die bedarfsgerechte Erneuerung ihrer bankeigenen Liegenschaften (Neubauten nach Minergie zertifiziert) den Energieverbrauch reduzieren. Neben Abschlussarbeiten am Regionalsitz in Horw erfolgten 2014 der Umbau der Zweigstelle in Wolhusen sowie weitere Bauetappen am Hauptsitz in Luzern. Gleichzeitig strebt die LUKB an, trotz stetiger Zunahme des Geräteparks, den Kühlungsbedarf stabil zu halten. Um dies zu erreichen, erneuert die LUKB kontinuierlich ihre ICT-Hardware sowie die Haustechnikanlagen an ihren 26 Standorten. Dadurch strebt die LUKB an, dass trotz Zunahme des Geschäftsvolumens der Energieverbrauch pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter bis 2015 leicht abnimmt – was nun bereits 2014 deutlich gelang. Seit 2007 verfügt die LUKB über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauptsitzes, die jährlich rund 25’000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom für die Bank produziert.

Energieverbrauch in kWh pro Mitarbeiter/in Ziel 2015* 2014 2013
  8'250 8'309 8'598

*Im Jahr 2010 hatte die LUKB für 2015 ein Ziel von 8’516 kWh pro Mitarbeiter/in definiert; Ende 2014 hat sie es auf 8’250 kWh pro Mitarbeiter/in angepasst.

Abfall

Der Grossteil des anfallenden Abfalls setzt sich mengenmässig aus Papier und Kartonagen zusammen (Altpapier und Aktenvernichtung). Das Altpapier besteht zu einem wesentlichen Teil aus Zeitungen und nicht mehr benötigten Drucksachen. Bei der Entsorgung haben bei der LUKB die für eine Bank geltenden Sicherheitsgrundsätze oberstes Gebot. Die LUKB will weiterhin einen möglichst grossen Anteil des Abfalls recyceln (wie z. B. Papier, Karton, PET, Elektroschrott) und dafür sorgen, dass die Abfallmenge tief bleibt.

Abfall in kg pro Mitarbeiter/in Ziel 2015* 2014 2013
Recycling (Papier, Karton, PET, Elektroschrott usw.) 157 158 163
Verbrennung (Restmüll) 51 51 52
Sonderabfall (Batterien usw.) 0 0 0
Total 208 209 215

*Im Jahr 2010 hatte die LUKB für 2015 ein Ziel von 217 kg pro Mitarbeiter/in definiert; Ende 2014 hat sie es auf 208 kg pro Mitarbeiter/in angepasst.

Weitere Informationen entnehmen Sie den nachfolgenden Berichten

Nachhaltigkeit 2015

Nachhaltigkeit 2014

Nachhaltigkeit 2013

Nachhaltigkeit 2012

Nachhaltigkeit 2011

Nachhaltigkeitsbericht 2009

Nachhaltigkeitsbericht 2007

Nachhaltigkeitsbericht 2005

Umweltbericht 2003

Umweltbericht 2001