Die engagierte Bank

Nachhaltigkeit als Fundament einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit.

Prinzip der nachhaltigen Wertschöpfung

Die Luzerner Kantonalbank ist sich bereits seit vielen Jahren bewusst, dass nachhaltiges Handeln das Fundament einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit ist, und engagiert sich deshalb entsprechend. Das nachhaltige Management der LUKB basiert wie bei anderen Unternehmen auf drei Pfeilern: Ökonomie, Soziales und Ökologie. Dabei will die LUKB einen langfristigen Nutzen für die Anspruchsgruppen des Unternehmens (Stakeholder) schaffen, wobei es ihr um die kontinuierliche Wertschöpfung (wirtschaftliche Nachhaltigkeit), die Schaffung eines hohen Gesellschaftsnutzens (soziale Nachhaltigkeit) und die grösstmögliche Vermeidung von Umweltbelastungen (ökologische Nachhaltigkeit) geht.

Ökonomisch

Seit über 160 Jahren ist die LUKB ein verlässliches Unternehmen, das verantwortungsvoll mit seinen Anspruchsgruppen umgeht. Die Luzerner Kantonalbank strebt nicht kurzfristige Erfolge an, sondern verfolgt von jeher eine breit abgestützte, nachhaltige Geschäftspolitik. Dies haben die vergangenen intensiven Jahre deutlich gezeigt. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hielt die LUKB mit Erfolg an ihrer bewährten, langfristig ausgerichteten Geschäftsstrategie fest, wie beispielsweise die Mehrjahresvergleiche von Kennzahlen im Jahresbericht zeigen.

Sozial

Eine vom Nachhaltigkeitsgedanken geprägte Personalpolitik ist eine Voraussetzung für den langfristigen Unternehmenserfolg der LUKB. Nur mit loyalen, motivierten Mitarbeitenden, die täglich ihr Bestes geben, kann die LUKB ihre Ziele erreichen und damit weiterhin die führende Bank im Kanton Luzern bleiben. Die Personalpolitik der LUKB orientiert sich am Unternehmensleitbild und an den in der Personalstrategie formulierten Grundsätzen.

Für die LUKB sind faire, fortschrittliche Arbeitsbedingungen das Fundament für ein beidseitig erfolgversprechendes Arbeitsverhältnis. Dazu gehört auch, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Die LUKB hat sich freiwillig am Lohngleichheitsdialog der Sozialpartner und des Bundes beteiligt und diesen 2014 als erste Bank in der Schweiz erfolgreich abgeschlossen. Das Resultat der nach den Vorgaben des Lohngleichheitsdialogs durchgeführten Regressionsanalyse der Lohnstruktur ist sehr positiv: Nach Berücksichtigung der Faktoren Ausbildung, Berufserfahrung und Stellen-Anforderungen zwischen Männern und Frauen ist bei der LUKB ein deutlich tieferer Lohnunterschied feststellbar als der vom Lohngleichheitsdialog tolerierte Unterschied von maximal 5%.

Seit 2013 arbeitet die LUKB mit dem Konzept «Familie und Karriere in der LUKB»: Damit will die LUKB Anstellungs- und Arbeitsbedingungen schaffen, die es Mitarbeitenden mit Familienpflichten (Frauen und Männer) erlaubt, die Berufs- und Familienarbeit möglichst gut zu kombinieren. Zudem verfolgt die LUKB mit dem Konzept das Ziel, leistungsfähige und motivierte Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung speziell zu fördern.

Der Konzern LUKB beschäftigte per Ende 2016 insgesamt 1’138 Personen in total 980.0 Vollzeitstellen (teilzeitbereinigt, Lehrlinge zu 50 % gewichtet). Im gesamten Konzern LUKB arbeiteten am 31. Dezember 2016 total 614 Männer (davon 67 in einem Teilzeitpensum) und 524 Frauen (davon 249 in einem Teilzeitpensum). Von den insgesamt 558 Kaderleuten im Konzern LUKB (439 Männer und 119 Frauen) waren am Stichtag 75 Personen in einem Teilzeitpensum tätig (36 Männer und 39 Frauen).

Personalfluktuation

Die Fluktuationsrate im Jahr 2016 betrug netto, das heisst ohne Pensionierungen, familiäre Gründe wie Schwangerschaften und Todesfälle, 3.6% (2015: 2.5%).

Die LUKB strebt an, eine bezüglich Alter und Geschlecht gut durchmischte Belegschaft zu haben. Dies wird bei jeder Rekrutierung berücksichtigt. Jährlich stellt die LUKB rund 25 Lernende ein mit dem Ziel, möglichst viele davon nach der Lehre weiter zu beschäftigen und intern zu entwickeln.

LUKB engagiert sich persönlich

Die LUKB engagiert sich nicht nur als attraktive Arbeitgeberin im Wirtschaftsraum Luzern, sondern ermuntert seit 2012 auch ihre Mitarbeitenden, einen persönlichen Beitrag für die Region zu leisten: Im Rahmen der Aktion «Unternehmen mit Verantwortung» stellt sie allen Mitarbeitenden, die sich mindestens drei Tage freiwillig für ein gemeinnütziges Projekt engagieren, zwei Arbeitstage zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen dabei selber mindestens einen Ferientag einsetzen. Seit 2014 haben die Mitarbeitenden auch die Möglichkeit, Tageseinsätze zu leisten. Dabei geht ein halber Tag zulasten der LUKB und der andere Halbtag zulasten der Mitarbeitenden.

Das Spektrum der Freiwilligenarbeit der Mitarbeitenden reicht von Einsätzen im Berggebiet über die Mithilfe in diversen Lagern bis zur Betreuung von betagten oder demenzkranken Personen.

Budgetberatung für Jugendliche

Aktuell führt die LUKB rund 80 Budgetberatungskurse pro Jahr durch. Etwa 1’500 Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe sowie Jugendliche in «Brückenangeboten» nehmen daran teil. Sie setzen sich in diesen 90-minütigen Kursen intensiv mit ihrem Umgang mit Geld auseinander und lernen nützliche Budget-Instrumente kennen (u. a. Budgetplan). Mit dem Mobile Banking können die Jugendlichen den Stand ihres Guthabens jederzeit von unterwegs abfragen. So lässt sich der eine oder andere Impulskauf vermeiden. Gleichzeitig haben die Jugendlichen die Möglichkeit, via Dauerauftrag monatlich einen fixen Betrag zu sparen.

Sponsoring und Vergabungen

Die LUKB drückte ihre Verbundenheit mit der Region im Jahr 2016 auch mit Sponsoring-Engagements von gesamthaft 2.0 Millionen Franken aus.

Ökologisch

2001 hat die LUKB erstmals einen Umweltbericht mit Angaben zu ihren Anstrengungen in der Betriebsökologie veröffentlicht. Danach hat sie ihre Berichterstattung kontinuierlich erweitert und im Jahr 2005 den Umweltbericht zu einem Nachhaltigkeitsbericht ausgebaut. Anstelle eines alle zwei Jahre erscheinenden Nachhaltigkeitsberichts stellt die LUKB seit 2011 die wichtigsten betriebsökologischen Komponenten (inkl. Ziele) im Jahresbericht dar.

Grundsätze

  • Schonender Umgang mit Ressourcen
  • Primäres Ziel: Verbrauch vermeiden
  • Sekundäres Ziel: Verbrauch reduzieren

Das Ziel der LUKB ist es, bei allen umweltrelevanten Aspekten wie Energieverbrauch, Papierverbrauch, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen dauerhafte Optimierungen zu erzielen und dabei den Verbrauch durch technische und operative Massnahmen kontinuierlich zu senken.

Die im Jahr 2010 gesetzten ökologischen Ziele 2015 hat die LUKB mehrheitlich erfüllt und teilweise deutlich übertroffen. In der neuen Strategie «2020@LUKB» hat die LUKB wiederum 5-Jahresziele in diversen ökologischen Bereichen gesetzt und führt damit den eingeschlagenen nachhaltigen Weg fort.

Papier inkl. Kuverts

Für die LUKB hat der Papierverbrauch – nach dem Energieverbrauch – die grösste ökologische Relevanz. Um die Papiermenge kontinuierlich zu reduzieren, versucht die LUKB, das Verhalten der Mitarbeitenden und der Kunden entsprechend zu steuern. Zudem achtet die LUKB darauf, so oft wie möglich sogenannt «sauberes» Papier (chlorfrei gebleichte Papiere mit dem FSC-Siegel) einzusetzen. Die LUKB hat den Papier- und Kuvertverbrauch auch 2016 weiter reduzieren können. Seit 2010 ist der Papierverbrauch um 28.4 % und der Kuvertverbrauch um 22.6 % gesunken.

A4-Papier in Tonnen 2015 2016 Ziel 2020
Verbrauch für Anzeigen/Auszüge 240 208  
Übriger Verbrauch 130 123  
Total 370 331 300

 

Anzahl Kuverts in 1'000 2015 2016 Ziel 2020
Verbrauch für Anzeigen/Auszüge 3045 2'070  
Übriger Verbrauch 966 1'396  
Total 4'011 3'466 3'000


Wasser

Am meisten Wasser verbraucht die LUKB für die sanitären Anlagen und den Reinigungsunterhalt sowie am Hauptsitz in Luzern zusätzlich für das Personalrestaurant und die Kühlanlagen. Dabei liegt der tägliche Wasserverbrauch pro Mitarbeiter/in unter 100 Litern.

Geschäftsverkehr

Die LUKB ist grösstenteils im Wirtschaftsraum Luzern tätig. Deshalb verzeichnet sie – abgesehen von Kurierfahrten und einzelnen Geschäftsreisen – wenig Fernverkehr. Der die Ökobilanz besonders belastende Luftverkehr spielt bei der LUKB eine untergeordnete Rolle. Pro Jahr fliegen die einzelnen Mitarbeitenden durchschnittlich weniger als zehn Kilometer. Da für die Ökobilanz die Bedeutung des Schienen- und Strassenverkehrs vergleichsweise gering ist, verzichtet die LUKB auf die Erfassung und Darstellung der Gesamtkilometerzahlen.

Regionale Lieferantenbeziehungen

Das Ziel der LUKB ist es, möglichst viele Aufträge an Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Luzern zu vergeben. Seit 2011 führt die LUKB eine Statistik dazu. Lieferanten ausserhalb des Wirtschaftsraums Luzern berücksichtigt die LUKB insbesondere dann, wenn die Dienstleistungen / Produkte nicht zu vergleichbaren Preisen in der Region verfügbar sind.

Aufträge an regionale Unternehmen 2015 2016 Ziel 2020
Bereich Bau 96% 94% >90%

Energie

Die LUKB hat in den vergangenen sechs Jahren durch die bedarfsgerechte Erneuerung ihrer bankeigenen Liegenschaften (Neubauten nach Minergie zertifiziert sowie Umbauten von diversen Geschäftsstellen) den Energieverbrauch reduziert: von 8’668 Kilowattstunden (kWh) auf 8’292 kWh pro Mitarbeiter. Durch die stetige Erneuerung der Haustechnikanlagen ist es der LUKB gelungen, dass der Energieverbrauch in den vergangenen sechs Jahren trotz starker Zunahme des Geschäftsvolumens deutlich abgenommen hat. Der Gebäudeenergiebedarf ist stark von der Witterung abhängig. Deshalb war der Gebäudeenergiebedarf pro Gebäude 2016 bis zu 20 % höher als im Vorjahr. Seit 2007 verfügt die LUKB über eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Hauptsitzes, die jährlich rund 25’000 kWh Solarstrom für die Bank produziert.

Energieverbrauch in kWh pro Mitarbeiter/in 2015 2016 Ziel 2020
  8'326 8'292 8'150

Abfall

Der Grossteil des anfallenden Abfalls setzt sich mengenmässig aus Papier und Kartonagen zusammen (Altpapier und Aktenvernichtung). Das Altpapier besteht zu einem wesentlichen Teil aus Zeitungen und nicht mehr benötigten Drucksachen. Bei der Entsorgung haben bei der LUKB die für eine Bank geltenden Sicherheitsgrundsätze oberstes Gebot. Die LUKB ist bestrebt, einen möglichst grossen Anteil des Abfalls zu recyceln (wie z. B. Papier, Karton, PET, Elektroschrott) und dafür zu sorgen, dass die Abfallmenge tief bleibt. Seit 2010 hat sie um 6 % bzw. 14 kg pro Mitarbeiter abgenommen.

Abfall in kg pro Mitarbeiter/in 2015 2016 Ziel 2020
Recycling (Papier, Karton, PET, Elektroschrott usw.) 157 154  
Verbrennung (Restmüll) 51 51  
Sonderabfall (Batterien usw.) 0 0  
Total 208 205 200

Weitere Informationen entnehmen Sie den nachfolgenden Berichten

Nachhaltigkeit 2016

Nachhaltigkeit 2015

Nachhaltigkeit 2014

Nachhaltigkeit 2013

Nachhaltigkeit 2012

Nachhaltigkeit 2011

Nachhaltigkeitsbericht 2009

Nachhaltigkeitsbericht 2007

Nachhaltigkeitsbericht 2005

Umweltbericht 2003

Umweltbericht 2001