Einmaleinlage von 12 Millionen Franken in die Pensionskasse

Dienstag, 28. November 2017

Die LUKB hat beschlossen, eine Einmaleinlage von 12 Millionen Franken in die Pensionskasse zu leisten. Die Transaktion hat keine Auswirkungen auf die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2017 und den bereits publizierten Dividendenantrag.

Die LUKB hat beschlossen, eine Einmaleinlage von 12 Millionen Franken in die Pensionskasse zu leisten. Der Entscheid erfolgt im Nachgang zu der seit dem 1. Januar 2017 wirksamen Senkung des technischen Zinssatzes bei der Pensionskasse LUKB auf 1.5%. Damit verbunden ist eine Reduktion des Umwandlungssatzes. Mit der Einmaleinlage der Bank können die individuellen Einbussen limitiert werden, welche bei den Versicherten durch die Reduktion des Umwandlungssatz ab 2019 entstehen. Mit der Einmaleinlage und weiteren Massnahmen, die sowohl durch die LUKB als auch durch die Arbeitnehmer und durch die Vorsorgeeinrichtung getragen werden, will die LUKB die finanzielle Stabilität der Pensionskasse längerfristig sichern. Zur Finanzierung dieser Einmaleinlage wird die LUKB im 4. Quartal 2017 zweckbestimmte Reserven für allgemeine Bankrisiken im Umfang von 12 Millionen Franken auflösen.

Diese Transaktion hat keine Auswirkungen auf die Gewinnprognose der LUKB für das Geschäftsjahr 2017 und den bereits publizierten Dividendenantrag. Für 2017 geht die LUKB unverändert von einem Konzerngewinn zwischen 192 und 197 Millionen Franken aus (zum Vergleich 2016: 186.6 Millionen Franken). Sie plant, die Ausschüttung gemäss den Strategiezielen «2020@LUKB» (Ziel für die Ausschüttungsquote: 50 bis 60%) erneut um 0.50 Franken auf 12.00 Franken pro Namenaktie zu erhöhen. Der detaillierte Antrag zur Gewinnverwendung wird an der Bilanz-Medienkonferenz der LUKB vom 1. Februar 2018 publiziert. Die Beschlussfassung über die Ausschüttung erfolgt an der Generalversammlung vom 16. April 2018.