Kapitalstruktur

Eine Übersicht über das Kapital der LUKB

Kapital

Das Aktienkapital der LUKB betrug per 31. Dezember 2016 263.5 Millionen Franken, eingeteilt in 8.5 Millionen Namenaktien mit einem Nominalwert von je 31 Franken. Das Eigenkapital vor Gewinnverwendung beträgt per 31. Dezember 2'579.3 Milliarden Franken.

(per 31.12.) 2016 2015 2014 2013
Aktienkapital
(in Mio. Franken)
263.5 357.0 357.0 357.0
Reserven
(in Mio. Franken)
2'129.2 1'951.1 1'746.5 1'653.0
Konzerngewinn
(in Mio. Franken)
186.6 180.1 181.5 174.30
Total Eigenkapital
(in Mio. Franken)
2'579.3 2'488.2 2'285.0 2'184.3

Die Reserven setzen sich zusammen aus Reserven für allgemeine Bankrisiken, Kapitalreserve und Gewinnreserve abzüglich Bestand eigene Beteiligungstitel.

Kapitalveränderungen

Die Generalversammlung hat am 18. Mai 2016 eine Nennwertrückzahlung von 11 Franken pro Aktie beschlossen. Die Änderung wurde am 3. August 2016 von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA genehmigt und am 5. August 2016 im Handelsregister eingetragen.
Das in 8.5 Millionen Namenaktien zu nominal 31 Franken eingeteilte Aktienkapital der Gesellschaft beträgt 263.5 Millionen Franken und ist voll liberiert.

Genehmigtes und bedingtes Kapital im Besonderen

Bei der LUKB besteht derzeit kein genehmigtes oder bedingtes Kapital.

Aktien und Partizipationsscheine

Das Aktienkapital ist eingeteilt in 8.5 Millionen Namenaktien mit einem Nominalwert von je 31 Franken. Die Namenaktien sind voll einbezahlt und unterstehen keinen weiteren Zahlungs- oder Nachschusspflichten. Es bestehen auch keine Vorzugsrechte. Alle emittierten Namenaktien sind dividendenberechtigt. Jede im Aktienregister eingetragene Namenaktie berechtigt zu einer Stimme.

Die Aktien werden lediglich buchmässig geführt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben keinen Anspruch auf Druck und Auslieferung von Aktienzertifikaten (aufgehobener Titeldruck). Sie können von der LUKB jedoch jederzeit die Ausstellung einer Bescheinigung über die in ihrem Eigentum stehenden Aktien verlangen. Gemäss den Statuten können die unverurkundeten Aktien und die daraus entstehenden unverurkundeten Rechte von den Aktionärinnen und den Aktionären nur durch Zession übertragen werden, wobei die Zession zur Gültigkeit der Anzeige an die Gesellschaft bedarf. Zudem können unverurkundete Aktien und die daraus entstehenden Rechte nur zugunsten der Bank, bei welcher sie buchmässig geführt werden, durch schriftlichen Pfandvertrag verpfändet werden.

Die statutarischen Stimmrechtsbeschränkungen werden unter Stimmrechtsbeschränkung und -vertretung näher erläutert.

Seit dem Rechtsformwechsel im Jahr 2001 sind keine Partizipationsscheine mehr emittiert.

Genussscheine

Die LUKB hat keine Genussscheine emittiert.

Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee-Eintragungen

Das mit den Aktien verknüpfte Stimmrecht und andere mit dem Stimmrecht zusammenhängende Rechte kann nur ausüben, wer im Aktienbuch als «Aktionärin oder Aktionär mit Stimmrecht» eingetragen ist. Eine Aktionärin oder ein Aktionär kann für eigene oder vertretene Aktien direkt oder indirekt zusammen höchstens die Stimmen von 10% aller Aktien abgeben, wobei der Verwaltungsrat zugunsten von Organ- oder Depotvertreterinnen und -vertretern abweichende Regeln erlassen kann. Juristische Personen und Rechtsgemeinschaften, die untereinander kapital- und stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf ähnliche Weise zusammengefasst sind, gelten im Bezug auf die Stimmabgabe als ein Aktionär. Ausgenommen von dieser prozentmässigen Stimmenbegrenzung ist gemäss Artikel 13 der Statuten der Kanton Luzern.

Die Übertragung der Namenaktien und die Eintragung des Erwerbers ins Aktienbuch der Gesellschaft bedürfen der Genehmigung des Verwaltungsrates. Der Verwaltungsrat hat diese Aufgabe an den Sekretär des Verwaltungsrates delegiert. Nach dem Erwerb von Aktien wird die Erwerberin oder der Erwerber als «Aktionärin oder Aktionär ohne Stimmrecht» betrachtet, bis die Gesellschaft die betreffenden Personen, gestützt auf ein Gesuch um Anerkennung, als «Aktionärin oder Aktionär mit Stimmrecht» anerkannt hat. Lehnt der Verwaltungsrat das Gesuch um Anerkennung nicht innert 20 Tagen ab, so ist die betreffende Person als «Aktionärin oder Aktionär mit Stimmrecht» anerkannt.

Der Verwaltungsrat verweigert die Eintragung als stimmberechtigte Aktionärin oder als stimmberechtigter Aktionär:

  • wenn ein einzelner Aktionär oder eine einzelne Aktionärin mehr als 10% des Aktienkapitals auf sich vereinigen würde, wobei juristische Personen und Personengesellschaften, andere Personenzusammenschlüsse oder Gesamthandsverhältnisse, die untereinander kapital- oder stimmenmässig durch eine einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind, sowie natürliche und juristische Personengesellschaften, die im Hinblick auf eine Umgehung einer Eintragungsbeschränkung handeln, als einzelne Aktionärin oder als einzelner Aktionär gelten;
  • wenn eine Aktionärin oder ein Aktionär auf Verlangen nicht ausdrücklich erklärt, dass die Aktien im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erworben worden sind;
  • soweit und solange die Eintragung die Gesellschaft daran hindern könnte, durch Bundesgesetze geforderte Nachweise über die Zusammensetzung des Kreises der Aktionärinnen und Aktionäre zu erbringen.

Der Verwaltungsrat ist gemäss Statuten ausserdem berechtigt, die Genehmigung und Eintragung im Aktienbuch, welche unter Verwendung falscher Angaben erlangt worden sind, nach Anhörung der betroffenen Person mit Rückwirkung auf das Datum der Eintragung rückgängig zu machen.

Verletzen natürliche oder juristische Personen die Meldepflicht gemäss Bankengesetz bezüglich Offenlegung massgeblicher Beteiligungen, so kann die FINMA insbesondere das Stimmrecht suspendieren, das an die betreffenden Aktien gebunden ist. Eine Änderung der oben angeführten Bestimmung ist nur möglich durch Statutenänderung mit einem Quorum von zwei Dritteln der vertretenen Stimmen und der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte.

Wandelanleihe und Optionen

Die Luzerner Kantonalbank hat per 31. Dezember 2015 keine Wandelanleihe ausstehend.

Die LUKB hat per 31. Dezember 2015 2’401 Optionen auf eigenen Beteiligungstiteln ausstehend. Diese Optionen sind dem Verwaltungsrat, der Geschäftsleitung und dem obersten Kader der Bank zugeteilt. Die Optionen sind nicht handelbar, die Ausübungsbedingungen der einzelnen Tranchen sind in den Kapiteln 6.1 «Beteiligungen der Mitglieder des Verwaltungsrates an der LUKB» und 6.2 «Beteiligungen der Mitglieder der Geschäftsleitung an der LUKB» (LUKB-Vergütungsbericht 2015, Seiten 21 und 22) dargestellt. Die Erfüllung der Optionen erfolgt über Aktien aus dem Eigenbestand der Luzerner Kantonalbank. Folglich findet für die übrigen Aktionärinnen und Aktionäre keine Kapitalverwässerung statt.