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Zwischenabschluss per 31. März 2017

Dienstag, 11. April 2017

Konzerngewinn: 47.2 Millionen Franken, 9.8 % über Vorjahreswert | CEO Daniel Salzmann: «Wir gehen davon aus, dass wir den Schwung im ganzen Jahr 2017 hoch halten können.» | Prognose Konzerngewinn 2017: leicht erhöht.

Im 1. Quartal 2017 hat die LUKB einen Konzerngewinn von 47.2 Millionen Franken erzielt. Damit knüpft die LUKB an das Ergebnis des 2. Semesters 2016 an, als sie sowohl das Geschäftsvolumen als auch die Ertragszahlen stark ausbauen konnte. Gegenüber dem 1. Quartal 2016 entspricht dies einer Gewinnsteigerung von 4.2 Millionen Franken bzw. 9.8 %. Die LUKB legte beim Geschäftsertrag um 8.3 Millionen Franken zu (plus 7.7 %), während der Geschäftsaufwand um 2.9 Millionen Franken (plus 5.6 %) anstieg. CEO Daniel Salzmann geht davon aus, dass die LUKB ihren Schwung im 2017 trotz herausforderndem Umfeld hoch halten kann: «Der Konzerngewinn für das ganze Jahr 2017 dürfte auf 187 bis 192 Millionen Franken ansteigen.» (Vergleich 2016: 186.6 Millionen Franken).

Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft in der Höhe von 83.5 Millionen Franken schliesst nahtlos an das Ergebnis des 4. Quartals 2016 an (81.4 Millionen Franken) und liegt um 8.8 % über der Vergleichszahl des 1. Quartals 2016 (76.7 Millionen Franken). Die LUKB rechnet für das ganze Jahr 2017 — je nach Höhe des ausfallrisikobedingten Wertberichtigungsbedarfs — mit einem Nettozinsergebnis zwischen 330 bis 340 Millionen Franken (Vergleich 2016: 318.9 Millionen Franken). Grund für diese Entwicklung sind unter anderem die Ausweitung der Kundenausleihungen sowie ein positives Ergebnis aus der Steuerung der Liquiditäts- und Zinsrisiken im Negativzins-Umfeld.

Starke Zunahme des Depotvolumens

Beim Kommissionsergebnis verzeichnet die LUKB nach den ersten drei Monaten 2017 mit 21.1 Millionen Franken einen Zuwachs von 5.6 % gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Dieses Ertragswachstum ist auf eine starke Ausweitung der Depotvolumen zurückzuführen: Zwischen Ende Jahr 2015 und Ende März 2017 sind die bei der LUKB deponierten Wertschriften- und Treuhandanlagen von 17.485 auf 21.447 Milliarden Franken angestiegen – von dieser Zunahme entfallen allein 1.382 Milliarden Franken auf die ersten drei Monate des Jahres 2017.

Geschäftsertrag praktisch gleich hoch wie im 4. Quartal 2016

Nicht ganz anknüpfen an den Vorjahreswert kann der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 6.5 Millionen Franken (minus 1.0 Millionen Franken). Grund ist die weiterhin relativ tiefe Nachfrage nach Devisentransaktionen.

Die LUKB konnte diese Mindererträge jedoch vollumfänglich durch eine Steigerung beim übrigen ordentlichen Erfolg auf 5.0 Millionen Franken (plus 1.5 Millionen Franken) kompensieren. Gesamthaft resultiert für die LUKB nach drei Monaten 2017 ein Geschäftsertrag von 116.1 Millionen Franken, das sind 7.7 % mehr als im 1. Quartal 2016 und praktisch gleich viel wie im 4. Quartal 2016 (117.2 Millionen Franken).

Geschäftsaufwand strategiebedingt höher

Die LUKB verzeichnet aufgrund der Umsetzungsarbeiten ihrer Strategie «2020@LUKB» auch im 1. Quartal 2017 eine kontrollierte Zunahme des Personalaufwandes (plus 6.4 % auf 37.6 Millionen Franken) und des Sachaufwandes (plus 3.7 % auf 16.4 Millionen Franken). Der Personalbestand schwankte im 1. Quartal stark und lag am Periodenende vorübergehend bei 965.4 Vollzeitstellen (Jahresende 2016: 980.0 Vollzeitstellen). Die LUKB geht unverändert davon aus, dass der Personalbestand per Ende Jahr 2017 strategiekonform bei ca. 1'000 Vollzeitstellen liegen wird.

Bilanzsumme um 2.9 % gewachsen

Per Ende März 2017 betrug die Konzern-Bilanzsumme 35.876 Milliarden Franken und lag damit rund 2.9 % über dem Wert von Ende 2016. Die Kundenausleihungen nahmen im 1. Quartal 2017 um 685 Millionen Franken bzw. 2.6 % auf 27.505 Milliarden Franken zu. Der Anstieg der Hypothekarforderungen betrug dabei 380 Millionen Franken (plus 1.6 %) auf 23.664 Milliarden Franken. Damit baute die LUKB ihre Position als Marktführerin im Wirtschaftsraum Luzern weiter aus. Zur Absicherung der Ausleihungen (insbesondere Festhypotheken) vor steigenden Zinsen nahm die LUKB langfristige Passivgelder auf. Entsprechend erhöhte sich der Bestand an Anleihen und Pfandbriefdarlehen in der Bilanz um 546 Millionen Franken auf 7.111 Milliarden Franken.

«Der Prozess zur Steuerung der Liquidität ist im weiterhin bestehenden Negativzins-Umfeld unverändert anspruchsvoll,» beschreibt der LUKB-CEO Daniel Salzmann die aktuellen Herausforderungen im Bilanzmanagement. «Mit einer konsequenten Limitierung der Passivgeldzunahme im Grosskundengeschäft wollen wir die Basis legen, dass sich der Geschäftserfolg der LUKB strategiekonform entwickelt. Obwohl bei mittlerweile fast 1'000 Kundenpositionen individuelle Regelungen vereinbart sind, bezahlen bis heute lediglich 63 Kunden entsprechende Liquiditätshaltegebühren. Die LUKB berücksichtigt ihre volkswirtschaftliche Verantwortung, bezahlen doch die von der LUKB betreuten Pensionskassen im 1. Quartal 2017 lediglich Negativzinsen von total 72'000 Franken».

Das Nettoneugeld betrug in den ersten drei Monaten 2017 299 Millionen Franken. Damit stiegen die durch die LUKB betreuten Kundenvermögen inklusive Performance per Ende des 1. Quartals 2017 auf 28.683 Milliarden Franken.

Eigenmittelbasis weiter gestärkt

Die LUKB hat im 1. Quartal 2017 ihre Eigenmittelbasis weiter gestärkt und weist eigene Mittel (vor Gewinnverwendung) in der Höhe von 2.629 Milliarden Franken aus (plus 50 Millionen Franken beziehungsweise 1.9 %). In der Gesamtkapitalquote von 16.4 % spiegelt sich die unverändert starke Risikotragfähigkeit der LUKB.

Online-Kundenbefragung abgeschlossen

Zwischen Mitte Februar und Mitte März 2017 haben 3'295 Kunden an einer online-Befragung der LUKB zur Kundenzufriedenheit teilgenommen. Beim Thema E-Banking decken sich die Resultate mit den Kundenreaktionen, die bereits im Herbst 2016 bei der LUKB eingegangen sind: Die Kunden benoten das neue LUKB-E-Banking bei der Antwortgeschwindigkeit, der Benutzerführung und der Funktionalität als ungenügend. In diesen drei Handlungsfeldern wird die LUKB weiterhin ansetzen, um das E-Banking zu verbessern. Mit dem geplanten nächsten Software-Update strebt die LUKB erste spürbare Verbesserungen an. Die LUKB wird das ganze Jahr 2017 weiter am E-Banking arbeiten, um die Ansprüche der Kunden an Performance, Benutzerführung und Funktionalität besser zu erfüllen.

Leicht erhöhte Prognose für Jahresgewinn 2017

Nach den Steuern von 7.6 Millionen Franken resultiert für die LUKB ein Konzerngewinn für das 1. Quartal 2017 in der Höhe von 47.2 Millionen Franken. Das ist ein Plus von 4.2 Millionen Franken gegenüber dem Vergleichswert von 2016. Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank AG, kommentiert das Resultat wie folgt: «Wir haben ein starkes Quartalsergebnis erzielt und damit die guten Ergebnisse des 2. Semesters 2016 bestätigen können. Wir setzen alles daran, dass wir den Schwung und damit die hohe Ertragskraft auch in den nächsten Quartalen halten können. Wir gehen davon aus, dass der Konzerngewinn 2017 je nach Wertberichtigungsbedarf in der Bandbreite von 187 bis 192 Millionen Franken liegen dürfte». Zum Vergleich: Der Konzerngewinn 2016 betrug 186.6 Millionen Franken.

Zwischenabschluss Konzern LUKB per 31.03.2017

Erfolgsrechnung* Mio. CHF +/- in %
Nettoerfolg Zinsengeschäft 83.5 + 8.8%
Kommissionserfolg 21.1 + 5.6%
Handelserfolg 6.5 - 13.7%
Geschäftsaufwand 55.8 + 5.6%
Geschäftserfolg 54.9 + 8.7%
Konzerngewinn 47.2 + 9.8%
*= Vergleichsbasis: 31.03.2016

 

Volumina** Mio. CHF +/- absolut +/- in %
Kundenausleihungen 27'505  + 685 + 2.6%
- davon Hypotheken 23'664  + 380 + 1.6%
Eigenkapital vor Gewinnverwendung 2'629 + 50 + 1.9%
Verwaltete Kundenvermögen, exkl. Doppelzählungen 28'683 + 524 + 1.9%
**= Vergleichsbasis: 31.12.2016

 

Kennzahlen 1. Quartal 2017  
Cost-Income-Ratio
(Geschäftsaufwand / Ertrag exkl. im Zinserfolg verbuchte Wertberichtigungen für Ausfallrisiken)
47.3%
Gesamtkapital-Ratio der risikogewichteten Aktiven
nach Basel III
- davon CET1-Quote
16.4%

14.4%
Leverage Ratio 7.4%

Downloads

Erfolgsrechnung Konzern 01.01. - 31.03.2017
Bilanz Konzern per 31.03.2017