Zwischenabschluss per 31. März 2018

Freitag, 13. April 2018

Konzerngewinn: 50.4 Millionen Franken, 6.7 % über Vorjahreswert | CEO Daniel Salzmann: «Wir rechnen damit, dass das Ertragswachstum im weiteren Verlauf des Jahres 2018 leicht abflachen wird.» | Zielsetzung für den Konzerngewinn 2018 bleibt unverändert bei rund 198 Millionen Franken.

Die LUKB weist nach den ersten drei Monaten 2018 einen Konzerngewinn von 50.4 Millionen aus. Dies entspricht einer Steigerung um 3.2 Millionen Franken bzw. 6.7% gegenüber dem ersten Quartal 2017 sowie einer Zunahme um 0.9 Millionen Franken (plus 1.8%) gegenüber dem vierten Quartal 2017. LUKB-CEO Daniel Salzmann rechnet damit, dass das Ertragswachstum im Laufe des Jahres 2018 leicht abflachen wird und bestätigt die Zielsetzung für das ganze Geschäftsjahr: «Sofern keine unvorhergesehene Ereignisse eintreten, streben wir für 2018 unverändert einen Konzerngewinn in der Grössenordnung des Jahres 2017 an, konkret rund 198 Millionen Franken.»

Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft liegt mit 81.9 Millionen Franken um 1.8% tiefer als der Vergleichswert nach dem ersten Quartal 2017 (83.5 Millionen Franken), übertrifft jedoch das vierte Quartal 2017 um 2.4 Millionen Franken bzw. 3.1%. Die LUKB rechnet für das ganze Jahr 2018 – je nach Höhe des ausfallrisikobedingten Wertberichtigungsbedarfs – mit einem Nettozinsergebnis zwischen 327 bis 337 Millionen Franken (Vergleich 2017: 334.2 Millionen Franken). Dabei nimmt die LUKB bewusst auch wieder höhere Absicherungskosten in Kauf, um bei einem mittelfristigen Anstieg der Zinskurve profitieren zu können.

Starkes Quartal bei Kommissionen, Handel und Tresorerie

Die LUKB verzeichnet nach dem ersten Quartal 2018 beim Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft eine Steigerung von 2.3 Millionen Franken auf 23.4 Millionen Franken (plus 10.7% gegenüber dem ersten Quartal 2017). Damit setzt die LUKB den seit drei Jahren eingeleiteten Pfad der Ertragsdiversifikation fort, was sich im ersten Quartal 2018 auch in einer weiteren Steigerung der Depotvolumina auf 23.5 Milliarden Franken ausdrückt. Der primär durch den Devisenhandel getriebene Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg gar um 3.7 Millionen Franken auf 10.2 Millionen Franken. Die LUKB erzielte im ersten Quartal 2018 durch die Veräusserung von Finanzanlagen einen Erfolg von rund 5 Millionen Franken, was den übrigen ordentlichen Erfolg auf 6.8 Millionen Franken ansteigen liess (plus 34.2% gegenüber dem ersten Quartal 2017). Gesamthaft konnte die LUKB ihren Geschäftsertrag gegenüber der Vorjahresperiode um 6.2 Millionen bzw. 5.3% auf 122.3 Millionen Franken verbessern.

Kosten strategiebedingt höher

Wie in den Vorquartalen bewirkte die Umsetzung der Strategie «2020@LUKB» einen Anstieg des Geschäftsaufwandes. Der auf 998.1 Pensen erhöhte Personalbestand der LUKB hatte eine Steigerung des Personalaufwandes um 1.4 Millionen Franken auf 39.0 Millionen Franken zur Folge (plus 3.7% gegenüber dem ersten Quartal 2017). Im Vergleich zum ersten Quartal 2017 nahm der durchschnittliche Personalbestand um 16.3 Pensen zu. Auch der Sachaufwand von 16.9 Millionen Franken (plus 2.8%) und die nach einer fixen Formel berechnete Abgeltung der Staatsgarantie (plus 6.7% auf 1.9 Millionen Franken) liegen über den jeweiligen Vergleichswerten der ersten drei Monate 2017. Dank des erzielten Ertragswachstums konnte die LUKB ihre Cost-Income-Ratio weiter auf 46.5% reduzieren und erfüllt damit ihre eigene Strategievorgabe von maximal 50%.

Die LUKB schreibt die laufenden Projekte weiterhin vollumfänglich ab, was im ersten Quartal 2018 zu einem auf 6.1 Millionen Franken erhöhten Abschreibungsaufwand führte. Nach Abzug der Steuern von 8.4 Millionen Franken resultiert ein Konzerngewinn von 50.4 Millionen Franken. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Steigerung von 3.2 Millionen Franken bzw. 6.7%.

Bilanzsumme um 3.2% höher

Per Ende März 2018 betrug die Konzern-Bilanzsumme 37.039 Milliarden Franken und lag damit um 3.2% über dem Wert von Ende 2017. Die Forderungen gegenüber Kunden nahmen in den ersten drei Monaten 2018 um 303 Millionen Franken auf 3.904 Milliarden Franken und die Hypothekarforderungen um 455 Millionen auf 25.012 Milliarden Franken zu. Ein wesentlicher Treiber dieser Ausleihungssteigerungen sind kurzfristige Kredite an gut gesicherte Kunden mit kurzer Zinsbindungsdauer. Mit einer annualisierten Wachstumsrate von knapp 4% im Wirtschaftsraum Luzern ist die LUKB weiterhin unbestrittene Nummer 1 bei Immobilienfinanzierungen.

Die Luzerner Kantonalbank akquirierte in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 total 379 Millionen Franken Nettoneugeld. Die durch die LUKB betreuten Kundenvermögen betragen 29.50 Milliarden Franken per Ende der ersten drei Monate 2018.

Eigenmittelbasis weiter gestärkt

Die LUKB hat im ersten Quartal 2018 ihre Eigenmittelbasis weiter gestärkt und weist eigene Mittel (vor Gewinnverwendung) in der Höhe von 2.731 Milliarden Franken aus – das ist ein Plus von 61 Millionen Franken). In der Gesamtkapitalquote von 16.2% spiegelt sich die unverändert starke Risikotragfähigkeit der LUKB.

Zielsetzung für Jahresgewinn 2018 bestätigt

Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank AG, beurteilt das Zwischenresultat nach drei Monaten wie folgt: «Wir dürfen auf ein sehr erfreuliches erstes Quartal 2018 zurückblicken. Allerdings rechnen wir damit, dass das Ertragswachstum im weiteren Verlauf des Jahres 2018 leicht abflachen wird. Sofern keine unvorhergesehene Ereignisse eintreten, streben wir für 2018 einen Konzerngewinn in der Grössenordnung des Jahres 2017 an, konkret rund 198 Millionen Franken.»

Zwischenabschluss Konzern LUKB per 31.03.2018

Erfolgsrechnung* Mio. CHF +/- in %
Nettoerfolg Zinsengeschäft 81.9 - 1.8%
Kommissionserfolg 23.4 + 10.7%
Handelserfolg 10.2 + 57.8%
Übriger ordentlicher Erfolg 6.8 + 34.2%
Geschäftsaufwand 57.8 + 3.6%
Geschäftserfolg 58.8 + 7.3%
Konzerngewinn 50.4 + 6.7%
*= Vergleichsbasis: 31.03.2017

 

Volumina** Mio. CHF +/- absolut +/- in %
Kundenausleihungen 28'915  + 758 + 2.7%
- davon Hypotheken 25'012  + 455 + 1.9%
Eigenkapital vor Gewinnverwendung 2'731 + 61 + 2.3%
Verwaltete Kundenvermögen, exkl. Doppelzählungen 29'503 -166 - 0.6%
**= Vergleichsbasis: 31.12.2017

 

Kennzahlen 1. Quartal 2018  
Cost-Income-Ratio
(Geschäftsaufwand / Ertrag exkl. im Zinserfolg verbuchte Wertberichtigungen für Ausfallrisiken)
46.5%
Gesamtkapital-Ratio der risikogewichteten Aktiven
nach Basel III
- davon CET1-Quote
16.2%

14.3%
Leverage Ratio 7.4%

Downloads

Erfolgsrechnung Konzern 01.01. - 31.03.2018
Bilanz Konzern per 31.03.2018