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Verwaltungsrat

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Doris Russi Schurter

  • Präsidentin VR
  • Mitglied Personal- und Vergütungsausschuss VR
  • 2010 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1956
  • Wohnort Luzern
  • Schweizer Staatsangehörige

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Berufliche Position

Rechtsanwältin mit eigener Praxis in Luzern

Ausbildung
  • Anwalts- und Notariatspatent 1983
  • lic. iur. Universität Freiburg 1980
Werdegang
  • seit 2005 Rechtsanwältin mit eigener Praxis
  • ab 1993 Partnerin von KPMG Schweiz, wovon 1994 bis 2005 Managing Partner KPMG Luzern
Wesentliche Interessenbindungen
  • Verwaltungsratspräsidentin der Patria Genossenschaft, Basel, und der LZ Medien Holding AG, Luzern
  • Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Swissgrid AG, Laufenburg, der Helvetia Holding AG, St. Gallen, und weiterer Tochtergesellschaften
  • Mitglied des Verwaltungsrates von Swiss International Air Lines AG, Basel
  • Präsidentin der Personalvorsorgestiftung der Schurter AG, Luzern
  • Präsidentin des Stiftungsrates der Helvetia Patria Jeunesse, Basel
  • Stiftungsratsmitglied der Student Mentor Foundation Lucerne, Luzern
  • Präsidentin des Universitätsvereins Luzern, Luzern, und der Vereinigung Schweizerischer Unternehmen in Deutschland, Basel
  • Vorstandsmitglied von swissVR, Zug

Josef Felder

  • Mitglied VR
  • Vizepräsident VR
  • Vorsitz Personal- und Vergütungsausschuss VR
  • 2008 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1961
  • Wohnort Hohentannen
  • Schweizer Staatsangehöriger

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Berufliche Position

Verwaltungsrat

Ausbildung
  • AMP-Advanced Management Program, Harvard Business School, Boston / USA
  • eidg. dipl. Experte für Buchhaltung & Controlling
  • eidg. dipl. Kaufmann d.D.
Werdegang
  • 2000 bis 2008 CEO Unique (Flughafen Zürich AG)
Wesentliche Interessenbindungen
  • Verwaltungsratspräsident der Stöckli Swiss Sports AG, Wolhusen, der Zino Davidoff SA, Fribourg, der Flaschenpost Services AG, Zürich, und der The Nuance Group AG, Glattbrugg
  • Mitglied des Verwaltungsrates der AMAG Automobil- und Motoren AG, Zürich, der Careal Holding AG, Zürich, der Edelweiss Air AG, Kloten, und der HTC High Tech Computer Corp., Taiwan
  • Präsident des Stiftungsrates der Pro Juventute (Stiftung), Zürich
  • Vorstandsmitglied von swissVR, Zug
  • Gesellschafter der HolzPOWER Wärmeverbund GmbH, Hohentannen

Prof. Dr. Andreas Dietrich

  • Mitglied VR
  • Mitglied Prüfungsausschuss VR
  • Mitglied Risikoausschuss VR
  • 2015 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1976
  • Wohnort Richterswil
  • Schweizer Staatsangehöriger

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Berufliche Position
  • Professor für Banking und Finance an der Hochschule Luzern – Wirtschaft
  • Leiter Kompetenzzentrum «Financial Services Management» am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern - Wirtschaft
Ausbildung
  • Dr. oec. HSG 2008
Werdegang
  • seit 2008 Dozent / Professor an der Hochschule Luzern – Wirtschaft
  • 2006 bis 2007 Forschungsaufenthalt an der DePaul University, Finance Department, Chicago
  • 2003 bis 2006 Assistent am Schweizerischen Institut für Banken und Finanzen, HSG
  • 2001 bis 2003 Unternehmensberater im Finanzdienstleistungssektor bei Deloitte Consulting
Wesentliche Interessenbindungen

keine

Andreas Emmenegger

  • Mitglied VR
  • Vorsitz Prüfungsausschuss VR
  • 2016 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1966
  • Wohnort Luzern
  • Schweizer Staatsangehöriger

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Berufliche Position
  • Seit 2007 CFO und Geschäftsleitungsmitglied von Molecular Partners AG, Schlieren-Zürich (börsenkotiertes Biotechnologie-Unternehmen)
Ausbildung
  • Betriebsökonom der Hochschule Luzern – Wirtschaft
  • Global Executive MBA der IESE Business School, Barcelona
Werdegang
  • 2006 bis 2007 F. Hofmann-La-Roche Ltd, Basel, Head Finance Strategic Alliance Genentech
  • 2005 bis 2006 Glycart biotechnology AG, Schlieren-Zürich, CFO und Mitglied der Geschäftsleitung
  • 2000 bis 2003 The Fantastic Corporation, Zug, CFO und Mitglieder der Konzernleitung
  • 1997 bis 2000 Interroll Holding AG, S. Antonino/TI, CFO und Mitglieder der Konzernleitung
  • 1992 bis 1996 Dräger Beteiligungen AG, Zug, Controller und M&A
  • 1987 bis 1989 Banque Privée Ferrier-Lullin & Cie, SA, Genève, Börsenhandel
Wesentliche Interessenbindungen
  • Verwaltungsrat, Mitbegründer von Piqur Therapeutics AG, Basel

Adrian Gut

  • Mitglied VR
  • Vorsitz Risikoausschuss VR
  • 2008 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1964
  • Wohnort Kastanienbaum
  • Schweizer Staatsangehöriger

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Berufliche Position

Mitgründer Horizon21, Pfäffikon SZ

Ausbildung
  • lic. oec. HSG 1989
Werdegang
  • 1992 bis 2003 RMF, Pfäffikon (Mitgründer und Mitinhaber)
  • 1990 bis 1992 Merrill Lynch Capital Markets, Zürich (Head Equity Derivatives)
Wesentliche Interessenbindungen
  • Verwaltungsratspräsident der Allwinden Holding AG, Freienbach
  • Vizepräsident des Verwaltungsrates der Horizon21 AG, Pfäffikon SZ
  • Vorstandsmitglied des Trägervereins Luzerner Sinfonieorchester LSO, Luzern
  • Präsident der Stiftung für das Luzerner Sinfonieorchester (LSO), Luzern
  • Präsident des Blasorchesters Stadtmusik Luzern, Luzern
  • Präsident der Alfred und Ruth Achermann-Stiftung, Luzern
  • Stiftungsrat der Wilhelm Suter-Stiftung, Luzern

Max Pfister

  • Mitglied VR
  • Mitglied Personal- und Vergütungsausschuss VR
  • 2011 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1951
  • Wohnort Nebikon
  • Schweizer Staatsangehöriger

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Berufliche Position

alt Regierungsrat Kanton Luzern

Ausbildung/Werdegang
  • Betr. oek. MBA. der GSBA Zürich 1991
Ausbildung/Werdegang
  • 1995 bis 2011 Regierungsrat des Kantons Luzern
  • 1984 bis 1995 Geschäftsführer der Simultan AG, Altishofen (Softwareunternehmen)
Wesentliche Interessenbindungen
  • Mitglied des Verwaltungsrates der Stieger Software AG, Thal
  • Mitglied des Verwaltungsrates der VLEXgroup AG, Sursee
  • Präsident der Stiftung Laufsport Zentralschweiz, Luzern

Stefan Portmann

  • Mitglied VR
  • Mitglied Prüfungsausschuss VR
  • 2017 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1967
  • Wohnort Rüschlikon
  • Schweizer Staatsangehöriger

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Berufliche Position

Verwaltungsrat

Ausbildung
  • 2009 Executive Master of Business Administration / EMBA University of Maryland, USA

Werdegang
  • 2013 bis 2015 Mitinhaber und Präsident des Verwaltungsrates der Retail Fashion Partners AG
  • 2012 bis 2015 Mitglied des Verwaltungsrates der Zingg Lamprecht AG
  • 2013 bis 2014 Mitinhaber und Mitglied des Verwaltungsrates der Globus Gruppe
  • 2004 bis 2014 verschiedene Führungsfunktionen in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat sowie Mitinhaber der Schild AG / New Schild Holding AG
  • 1997 bis 2004 Einkaufsleiter und Mitglied der Unternehmensleitung von Herren Globus und Globus Warenhäuser
Wesentliche Interessenbindungen
  • Mitinhaber und Mitglied des Verwaltungsrates der Flaschenpost Services AG
  • Mitinhaber und Mitglied des Verwaltungsrates der Staff Finder AG
  • Mitinhaber und Mitglied des Verwaltungsrates der RealLook AG
  • Mitglied des Verwaltungsrates der Stöckli Swiss Sports AG
  • Mitglied des Verwaltungsrates der Calida Holding AG
  • Stiftungsrat der Pro Juventute

Dr. Martha Scheiber

  • Mitglied VR
  • Mitglied Risikoausschuss VR
  • 2014 Wahl in den Verwaltungsrat
  • Jahrgang 1965
  • Wohnort Uitikon Waldegg
  • Schweizer Staatsangehörige

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Berufliche Position

Chief Investment Officer (verantwortlich für die Vermögensanlagen) bei der PAX Versicherung, Mitglied der Geschäftsleitung, Basel

Ausbildung
  • Dr. oec. HSG 1997
  • dipl. natw. ETH Zürich 1990
Werdegang
  • seit 2010 Chief Investment Officer bei der PAX Versicherung, Basel
  • 2000 bis 2009 in verschiedenen Funktionen in der Vermögensverwaltung und der Kundenberatung bei der UBS und der Credit Suisse
  • 1998 bis 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Risikomanagement bei der Schweizerischen Nationalbank
  • 1991 bis 1992 Umweltphysikerin bei Suiselectra, Basel
Wesentliche Interessenbindungen
  • Verwaltungsratspräsidentin von Tochtergesellschaften der PAX Versicherung, Basel

Zusatzinformationen zum VR

Statutarische Regeln bezüglich zulässiger Tätigkeiten

Die maximale Anzahl der weiteren Mandate der Mitglieder des Verwaltungsrates beträgt gemäss Artikel 18 Absatz 2 der Statuten:

  • 5 Mandate in börsenkotierten Gesellschaften; und
  • 10 Mandate in nicht börsenkotierten Gesellschaften oder in anderen Rechtseinheiten

Als Mandate gelten Mandate im obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgan einer Rechtseinheit, die zur Eintragung ins Handelsregister oder in ein entsprechendes ausländisches Register verpflichtet ist. Mandate in verschiedenen Rechtseinheiten, die unter einheitlicher Kontrolle oder gleicher wirtschaftlicher Berechtigung stehen, gelten als ein Mandat. Keine Beschränkungen bestehen bei der Anzahl von Mandaten bei Rechtseinheiten, die durch die LUKB kontrolliert werden, sowie bei Mandaten in Vereinen, gemeinnützigen Stiftungen, Familienstiftungen und Personalfürsorgestiftungen. Alle Mitglieder des Verwaltungsrates erfüllen die statutarischen Regeln. Es bestehen derzeit bei der LUKB keine gegenseitigen Einsitznahmen von Verwaltungsräten in kotierten Gesellschaften.

Wahl und Amtszeit

Gemäss Artikel 17 der Statuten der Luzerner Kantonalbank besteht der Verwaltungsrat aus sieben bis neun Mitgliedern. Diese Mitglieder werden aufgrund der im Jahr 2008 erfolgten Statutenänderung neu für eine Amtszeit von einem Jahr gewählt, wobei ein Jahr den Zeitraum von einer ordentlichen Generalversammlung zur nächsten umfasst.

Die Statuten lassen offen, ob die Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates an der Generalversammlung einzeln oder in globo erfolgt.

Die Mitglieder sind wiederwählbar, und die maximale Amtsdauer beträgt 15 Jahre. In jedem Fall scheiden diejenigen Mitglieder, die das 68. Altersjahr vollendet haben, auf die nächstfolgende Generalversammlung aus dem Verwaltungsrat aus.

Die Regeln in den Statuten über die Ernennung der Präsidentin, der Mitglieder des Personal- und Vergütungsausschusses und des unabhängigen Stimmrechtsvertreters stimmen mit den gesetzlichen Bestimmungen überein.

Interne Organisation

Im Jahr 2016 hat die LUKB keine Anpassungen bei der internen Organisation des Verwaltungsrates und bei den Ausschüssen vorgenommen.

Aufgabenteilung im Verwaltungsrat (VR)

Die Aufgaben des Verwaltungsrates einer als Aktiengesellschaft organisierten Schweizer Bank sind sowohl im Schweizerischen Obligationenrecht als auch im Bankengesetz geregelt. So ist gemäss Bankengesetz und Bankenverordnung die Geschäftsführung zwingend vom Verwaltungsrat an Dritte zu delegieren, und der Verwaltungsrat einer Bank hat sich mit der Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle zu befassen. Der Verwaltungsrat der Luzerner Kantonalbank ist für die Geschäftsstrategie verantwortlich. Er legt die strategischen, organisatorischen und finanzplanerischen Grundsätze fest und definiert die Risikopolitik. Der Verwaltungsrat ernennt und beaufsichtigt unter anderem die Geschäftsleitung der Gesellschaft. Dabei delegiert er die unmittelbare Aufsicht über die Geschäftsleitung an den VA-VR. Ausserdem bereitet er die Generalversammlung vor und führt deren Beschlüsse aus. Es bestehen dazu ein Organisations- und Geschäftsreglement sowie eine Kompetenzordnung.

Der Verwaltungsrat wird geführt durch:

  • Doris Russi Schurter, Präsidentin
  • Josef Felder, Vizepräsident

Gemäss Statuten können Ausschüsse des Verwaltungsrates gebildet werden. Derzeit bestehen ein Personal- und Vergütungsausschuss, ein Prüfungsausschuss und ein Risikoausschuss.

Personal- und Vergütungsausschuss (VA-VR)

Der Personal- und Vergütungsausschuss unterstützt den Verwaltungsrat bei dessen unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben gemäss Artikel 716a des Schweizerischen Obligationenrechts. Er übt seine Aufgaben für den ganzen Konzern LUKB aus. Im Rahmen der Kompetenzordnung bereitet er Beschlüsse des Verwaltungsrates vor und fällt Umsetzungsentscheide. Der VA-VR unterstützt den Verwaltungsrat bei der Festsetzung und Überprüfung der Vergütungspolitik und des Vergütungssystems für den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung. Zudem bereitet er die Anträge des Verwaltungsrates an die Generalversammlung über die Vergütung des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung vor und unterstützt den Verwaltungsrat bei der Erstellung des Vergütungsberichts. Im Sinne eines Umsetzungsentscheides legt der VA-VR jährlich die Salärpolitik für das Personal der LUKB fest. Zudem bereitet der VA-VR die Grundsätze für die Befähigung und Auswahl der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung vor. Die Delegation von VR-Mitgliedern in einen Verwaltungsratsausschuss erfolgt auf Antrag des VA-VR. Der VA-VR bereitet die Anträge des Verwaltungsrates an die Generalversammlung über die Wahl und Abberufung der Präsidentin oder des Präsidenten und der weiteren Mitglieder des Verwaltungsrates, der Mitglieder des VA-VR sowie des unabhängigen Stimmrechtsvertreters vor. Zu den weiteren Aufgaben des VA-VR gehört unter anderem die Unterstützung des Verwaltungsrates bei der Ernennung und Entlassung des CEO und der weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung.

Prüfungsausschuss (PA-VR)

Der Prüfungsausschuss unterstützt den Verwaltungsrat bei dessen unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben gemäss Art. 716a des Schweizerischen Obligationenrechts. Er übt seine Aufgaben für den ganzen Konzern LUKB aus. Im Rahmen der Kompetenzordnung bereitet er Beschlüsse des Verwaltungsrates vor und fällt Umsetzungsentscheide. Er erfüllt insbesondere die Prüfungsaufgaben eines «Audit Committee» gemäss den Corporate-Governance-Empfehlungen des «Swiss Code of Best Practice» und des Rundschreibens 08/ 24 «Überwachung und interne Kontrolle Banken» der FINMA.

Der PA-VR unterzieht die zu publizierende Konzern- und Stammhausrechnung einer kritischen Beurteilung und stellt dem Verwaltungsrat Antrag auf Genehmigung oder Ablehnung der Finanzabschlüsse. Er vergewissert sich insbesondere, dass die gesetzlichen und internen Bilanzierungs- und Rechnungslegungsvorschriften eingehalten werden.

Der PA-VR bespricht die Finanzabschlüsse sowie die Qualität der zugrunde liegenden Rechnungslegungsprozesse mit dem CEO und dem CFO sowie bei Bedarf mit der Prüfgesellschaft und dem Leiter der internen Revision. Er beurteilt und überwacht das interne Kontrollsystem (IKS) auf Funktionsfähigkeit und Zweckmässigkeit.

Der PA-VR überwacht die Aktivitäten der internen Revision, unter anderem in Bezug auf Risikoanalyse, Prüfstrategie und Ressourcenplanung. Der PA-VR beurteilt, inwieweit die Tätigkeiten der Prüfgesellschaft und deren Zusammenwirken mit der internen Revision angemessen und wirksam sind. Er stellt dem Verwaltungsrat Antrag auf Wahl oder Abberufung der Prüfgesellschaft.

Risikoausschuss (RA-VR)

Der Risikoausschuss unterstützt den Verwaltungsrat bei dessen unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben gemäss Art. 716a des Schweizerischen Obligationenrechts. Er übt seine Aufgaben für den ganzen Konzern LUKB aus. Im Rahmen der Kompetenzordnung bereitet er Beschlüsse des Verwaltungsrates vor und fällt Umsetzungsentscheide. Dazu gehören insbesondere vom VR delegierte Vorbereitungsaufgaben im Bereich der Risikopolitik und der Ausgestaltung des internen Kontrollsystems sowie Überwachungstätigkeiten im Bereich der Risikokontrolle. Der RA-VR konkretisiert die Vorgaben der Risikopolitik und definiert die entsprechenden Subpolitiken. Er unterzieht die Risikoexposition des Stammhauses und des Konzerns einer kritischen Beurteilung. Er pflegt dazu periodische Aussprachen mit dem CEO, dem CFO, dem Leiter des Leistungszentrums Risiko-Funktion, mit der Prüfgesellschaft und der internen Revision.

Personelle Zusammensetzung

Der Personal- und Vergütungsausschuss besteht aus drei unabhängigen Mitgliedern des Verwaltungsrates. Die Mitglieder werden durch die Generalversammlung gewählt. Der Verwaltungsrat bestimmt die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des VA-VR. Die Präsidentin des Verwaltungsrates kann nicht den Vorsitz des Personal- und Vergütungsausschusses führen. Derzeit bilden folgende Mitglieder des Verwaltungsrates (siehe Kapitel 3.1 «Mitglieder des Verwaltungsrates [VR]») den Personal- und Vergütungsausschuss:

  • Josef Felder, Vorsitz
  • Max Pfister, Mitglied
  • Doris Russi Schurter, Mitglied

Der Prüfungsausschuss besteht aus drei unabhängigen Mitgliedern des Verwaltungsrates. Die Mitglieder werden vom Verwaltungsrat ernannt. Derzeit bilden folgende Mitglieder des Verwaltungsrates den Prüfungsausschuss:

  • Andreas Emmenegger, Vorsitz
  • Prof. Dr. Andreas Dietrich, Mitglied
  • Stefan Portmann, Mitglied

Der Risikoausschuss besteht aus drei unabhängigen Mitgliedern des Verwaltungsrates. Die Mitglieder werden vom Gesamtverwaltungsrat ernannt. Derzeit bilden folgende Mitglieder des Verwaltungsrates den Risikoausschuss:

  • Adrian Gut, Vorsitz
  • Prof. Dr. Andreas Dietrich, Mitglied
  • Dr. Martha Scheiber, Mitglied

Für den Personal- und Vergütungsausschuss, den Prüfungsausschuss und den Risikoausschuss besteht je ein separates Reglement.

Arbeitsweise des Verwaltungsrates und seiner Ausschüsse

Der Verwaltungsrat tritt so oft zusammen, wie es die Geschäfte erfordern, in der Regel rund 10-mal pro Jahr, mindestens jedoch 6-mal pro Jahr. Zur Beschlussfassung ist die Anwesenheit der Mehrheit der Mitglieder erforderlich. Der Verwaltungsrat fasst seine Beschlüsse und vollzieht seine Wahlen mit der absoluten Mehrheit der bei der Sitzung anwesenden Mitglieder. Abstimmungen und Wahlen erfolgen in der Regel offen, sofern nicht ein Mitglied die geheime Abstimmung verlangt. Beschlüsse des Verwaltungsrates können auch auf dem Weg der schriftlichen Zustimmung zu einem gestellten Antrag mit der Mehrheit seiner Mitglieder gültig gefasst werden, sofern alle erreichbaren Mitglieder des Verwaltungsrates Gelegenheit hatten, ihre Stimme abzugeben und kein Mitglied die mündliche Beratung verlangt. In der Regel nimmt die Geschäftsleitung als Ganzes oder mit einzelnen Mitgliedern an den Sitzungen des Verwaltungsrates teil. Bei einigen Traktanden tagt der Verwaltungsrat ohne Beisein der Geschäftsleitung. Je nach traktandiertem Geschäft können weitere Personen oder auch unabhängige Sachverständige zu den Sitzungen eingeladen werden. Der Sekretär des Verwaltungsrates führt ein Protokoll über die Verhandlungen.

Der Personal- und Vergütungsausschuss (VAVR) tagt so oft wie notwendig, in der Regel 4- bis 6-mal pro Jahr, mindestens jedoch 4-mal pro Jahr. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens zwei Mitgliedern erforderlich. Beschlüsse Werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Sind nur zwei Mitglieder anwesend, ist Einstimmigkeit notwendig. Es wird offen abgestimmt. Beschlüsse können auch telefonisch oder auf dem Weg der schriftlichen Zustimmung mit der Mehrheit der Mitglieder gefasst werden, sofern alle erreichbaren Mitglieder Gelegenheit hatten, ihre Stimme abzugeben und kein Mitglied die mündliche Beratung verlangt. Ein Zirkularbeschluss kommt zustande, wenn mindestens zwei Mitglieder zustimmen. In der Regel nehmen der CEO und der Leiter Personal an den Sitzungen des Personal- und Vergütungsausschusses teil. Je nach traktandiertem Geschäft können weitere Personen oder auch unabhängige Sachverständige zu den Sitzungen eingeladen werden.

Der Vorsitzende bestimmt den Protokollführer. Die Protokolle werden in der Regel allen Mitgliedern des Verwaltungsrates zugestellt. In Ergänzung dazu orientiert der Vorsitzende den Verwaltungsrat an jeder Sitzung über wesentliche Vorkommnisse. In Fällen von besonderer Wichtigkeit oder Dringlichkeit erfolgt die Orientierung direkt über die VR-Präsidentin an die Mitglieder des Verwaltungsrates.

Der Prüfungsausschuss tagt so oft wie notwendig,in der Regel 5- bis 6-mal pro Jahr, mindestens jedoch 4-mal pro Jahr. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens zwei Mitgliedern erforderlich. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Sind nur zwei Mitglieder anwesend, ist Einstimmigkeit notwendig. Es wird offen abgestimmt. Beschlüsse können auch telefonisch oder auf dem Weg der schriftlichen Zustimmung mit der Mehrheit der Mitglieder gefasst werden, sofern alle erreichbaren Mitglieder Gelegenheit hatten, ihre Stimme abzugeben und kein Mitglied die mündliche Beratung verlangt. Der CEO, der CFO und der Leiter der internen Revision nehmen in der Regel an den Sitzungen des Prüfungsausschusses teil. Je nach traktandiertem Geschäft können die Prüfgesellschaft sowie weitere Personen oder auch unabhängige Sachverständige zu den Sitzungen eingeladen werden. Der Vorsitzende bestimmt den Protokollführer. Die Protokolle werden allen Mitgliedern des Verwaltungsrates zugestellt. In Ergänzung dazu orientiert der Vorsitzende den Verwaltungsrat an jeder Sitzung über wesentliche Vorkommnisse. In Fällen von besonderer Wichtigkeit oder Dringlichkeit erfolgt die Orientierung direkt über die VR-Präsidentin an die Mitglieder des Verwaltungsrates.

Der Risikoausschuss tagt so oft wie notwendig, in der Regel 4 bis 5-mal pro Jahr, mindestens jedoch 4-mal pro Jahr. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens zwei Mitgliedern erforderlich. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Sind nur zwei Mitglieder anwesend, ist Einstimmigkeit notwendig. Es wird offen abgestimmt. Beschlüsse können auch telefonisch oder auf dem Weg der schriftlichen Zustimmung mit der Mehrheit der Mitglieder gefasst werden, sofern alle erreichbaren Mitglieder Gelegenheit hatten, ihre Stimme abzugeben und kein Mitglied die mündliche Beratung verlangt. Der CEO, der CFO und der Leiter der Risiko-Funktion nehmen in der Regel an den Sitzungen des Risikoausschusses teil. Je nach traktandiertem Geschäft können weitere Personen oder auch unabhängige Sachverständige zu den Sitzungen eingeladen werden. Der Vorsitzende bestimmt den Protokollführer. Die Protokolle werden allen Mitgliedern des Verwaltungsrates zugestellt. In Ergänzung dazu orientiert der Vorsitzende den Verwaltungsrat an jeder Sitzung über wesentliche Vorkommnisse. In Fällen von besonderer Wichtigkeit oder Dringlichkeit erfolgt die Orientierung an die Mitglieder des Verwaltungsrates direkt.

Kompetenzregelung

Das Organisations- und Geschäftsreglement legt die Organisation der Organe, deren Verantwortungs- und Kompetenzrahmen sowie die Grundsätze der Geschäftstätigkeit als Bank fest. Im Weiteren bestehen eine detaillierte Kompetenzordnung für Konzern und Stammhaus sowie ein separates Reglement für die Geschäftsleitung. Die Kompetenz zur operativen Geschäftsführung ist gemäss den Vorgaben des Bankengesetzes für Konzern und Stammhaus LUKB an die Geschäftsleitung delegiert.

Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung

Interne Steuerung und Kontrolle der Bank

Die LUKB verfügt über ein ausgebautes und standardisiertes Management Information System (MIS), das dem Verwaltungsrat zur Erfüllung der Aufsichtspflicht und zur Überprüfung der an die Konzernleitung übertragenen Kompetenzen dient. Der Prüfungsausschuss und die Präsidentin des Verwaltungsrates erhalten die Monatsabschlüsse des Konzerns und des Stammhauses sowie quartalsweise einen detaillierten Bericht mit Budget- und Vorjahresvergleich für den Konzern und die einzelnen Unternehmensbereiche. Der Verwaltungsrat erhält quartalsweise eine Kurzfassung mit Budget- und Vorjahresvergleich. Vierteljährlich erhält er Risikoberichte zu allen Risikoarten. Dabei erfolgt ein Vergleich der aktuellen Situation mit den dazugehörenden Limiten. Die dazu verwendeten Systeme und Methoden sind im Hauptkapitel «Konzernrechnung LUKB», Kapitel 5.3 «Risikomanagement» (LUKB-Finanzbericht 2016, Seite 23 ff.), dargestellt.

Die LUKB verfügt des Weiteren über ein internes Kontrollsystem (IKS), das der Sicherstellung des ordentlichen Betriebs dient. Der Verwaltungsrat lässt sich anhand der implementierten Systeme und Prozesse periodisch über relevante Tatsachen, Ereignisse und Entwicklungen informieren. Der CEO und die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung rapportieren an den Sitzungen des Verwaltungsrates über den operativen Geschäftsgang in ihren Bereichen. Bei ausserordentlichen Vorkommnissen wird der Verwaltungsrat über die VR-Präsidentin ohne Zeitverzug informiert.

Die LUKB verfügt über unabhängige Funktionen Risikokontrolle und Compliance. Aufgrund der durch den Verwaltungsrat festgelegten Organisation informiert sich der Prüfungsausschuss regelmässig bei den internen Funktionsträgern über die Funktionsfähigkeit und Zweckmässigkeit des internen Kontrollsystems sowie die Einhaltung regulatorischer Vorschriften. Die Compliance-Funktion ist berechtigt, direkt an den Prüfungsausschuss zu rapportieren. Zudem kann sie von allen Mitarbeitenden im Falle von Interessenkonflikten, die mit den vorgesetzten Stellen nicht bereinigt werden können, jederzeit unter Diskretionsschutz direkt kontaktiert werden (z. B. als Whistleblower). Die Funktionen Risikokontrolle sowie Compliance erstellen periodisch umfassende Berichte über die Ergebnisse ihrer Arbeiten zuhanden des Risiko- und des Prüfungsausschusses des Verwaltungsrates sowie des gesamten Verwaltungsrates.

Interne Revision

Der Verwaltungsrat und insbesondere der Prüfungsausschuss werden in ihrer Tätigkeit von der unabhängigen internen Revision und von der Prüfgesellschaft unterstützt. Die interne Revision ist dem Verwaltungsrat unterstellt. Es findet ein laufender Austausch in Bezug auf die Risikoeinschätzung und Situation zwischen der internen Revision und der Prüfgesellschaft statt. Sowohl die interne Revision als auch die Prüfgesellschaft führen eine eigenständige Risikoanalyse durch. Der Verwaltungsrat verabschiedet die Jahresplanung der internen Revision. Die Prüfleistungen der internen Revision und der Prüfgesellschaft werden unter Wahrung der jeweiligen Aufgaben koordiniert. Der Prüfungsausschuss des Verwaltungsrates überwacht die Aktivitäten der internen Revision. Die Arbeitsweise der internen Revision ist in einem separaten Reglement geregelt. Die Prüfungsergebnisse der internen Revision werden laufend an den Sitzungen des Prüfungsausschusses und teilweise an den Sitzungen des Risikoausschusses behandelt. Zudem erstellt die interne Revision einen jährlichen Tätigkeitsbericht zuhanden des Verwaltungsrates.

Externe Prüfgesellschaft

Die Prüfgesellschaft erstellt den umfassenden Bericht der Revisionsstelle und des Konzernprüfers (gemäss OR Artikel 728b Absatz 1) sowie den Bericht über die aufsichtsrechtliche Basisprüfung. Der umfassende Bericht umfasst das Geschäftsjahr und wird an den Verwaltungsrat adressiert. Der Bericht über die Aufsichtsprüfung umfasst das Kalenderjahr 2016 und wird an die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) mit Kopie an den Verwaltungsrat adressiert. Beide Berichte werden im Prüfungsausschuss des Verwaltungsrates im Beisein der Prüfgesellschaft behandelt.