Precira
Der autonome Jätroboter nutzt Lasertechnik und KI für einen wirtschaftlichen Bio-Gemüseanbau.
Projektinformationen
Das Luzerner Start-up Precira entwickelt einen autonomen Jätroboter, der das Unkraut mit Lasertechnologie präzise entfernt. Der Roboter navigiert selbständig und erkennt unerwünschte Pflanzen mithilfe künstlicher Intelligenz. Anschliessend verbrennt der Laser das Unkraut gezielt.
Der Jätroboter ersetzt einen grossen Teil der Handarbeit und kommt ohne chemische Pflanzenschutzmittel aus. Der leichte Roboter arbeitet autonom – auch auf nassem Boden –, 24 Stunden ohne Pause und wiegt unter 500 Kilogramm. Precira möchte damit den biologischen Gemüseanbau wirtschaftlicher machen. Später soll der Roboter auch in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen und eine wettbewerbsfähige Alternative zu Herbiziden bieten.
Das Team entwickelt die Technologie seit zwei Jahren. Der Prototyp unterscheidet Nutzpflanzen von Unkraut mit einer Genauigkeit von über 99 Prozent. Nun baut Precira einen zweiten Roboter, um den Jätservice auszubauen und die Technologie unter Praxisbedingungen weiterzuentwickeln.
Förderbeitrag
Der Förderbeitrag von 40'000 Franken ermöglicht den Bau eines zweiten Jätroboters. Das Geld wird für Materialkosten sowie die Anschaffung von Werkstattinventar eingesetzt. So kann das Unternehmen die Technologie weiterentwickeln und dem Ziel einer herbizidfreien Landwirtschaft näherkommen.
Nachhaltiger Nutzen
Der Jätroboter reduziert den Einsatz von Handarbeit und stärkt den biologischen Gemüseanbau, indem er seine Wettbewerbsfähigkeit erhöht. In der konventionellen Landwirtschaft soll die präzise Lasertechnik ab 2029 langfristig chemische Herbizide ersetzen.
Unterstützte SDGs
SDG 12: Verantwortungsvoller Konsum und Produktion
SDG 13: Massnahmen zum Klimaschutz