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Die LUKB als Arbeitgeberin

Warum es sich lohnt, bei der LUKB zu arbeiten

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Frauen in der Führung haben Vorbildwirkung

Jürg Stadelmann, Leiter Personal der LUKB, erklärt im Wirtschaftsmagazin ROI der Luzerner Zeitung, warum Frauen in der Führung eine Vorbildwirkung haben.

Bild: Natalie Boo/AURA

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Warum bei uns das innere Feuer brennt

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Als Unternehmen mit attraktiven Arbeitsbedingungen bieten wir den Mitarbeitenden spannende Aufgaben mit Verantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten. Wir pflegen Wertschätzung, Vertrauen und transparente Kommunikation. Die LUKB ist eine der grössten Ausbildnerinnen für Lernende im Kanton Luzern und bietet auch jungen Fachkräften ein vorbildliches Arbeitsumfeld.

Mitarbeiterbestand / Teilzeitpensen                

Die LUKB beschäftigte per Ende 2020 auf Stufe Konzern insgesamt 1'226 Personen in total
1'049.2 Vollzeitstellen (teilzeitbereinigt, Lernende zu 50% gewichtet). Im gesamten Konzern LUKB arbeiteten am 31. Dezember 2020 total 675 Männer (davon 82 in einem Teilzeitpensum) und 551 Frauen (davon 290 in einem Teilzeitpensum). Von den insgesamt 661 Kaderleuten im Konzern LUKB (496 Männer und 165 Frauen) waren am Stichtag 124 Personen in einem Teilzeitpensum tätig (48 Männer und 76 Frauen). Mit diesem Personalbestand gehört die LUKB zu den grössten Arbeitgebern im Kanton Luzern.

Personalfluktuation                

Die Fluktuationsrate im Jahr 2020 betrug netto, das heisst ohne Berücksichtigung von Pensionierungen sowie ohne familiäre Gründe wie Schwangerschaften und Todesfälle,
4.1% (Vorjahr: 4.8%). Die LUKB strebt eine bezüglich Alter und Geschlecht gut durchmischte Personalstruktur an. Dies wird bei jeder Rekrutierung berücksichtigt.

Aus- und Weiterbildung                

2020 stellte die LUKB 26 Lernende ein mit dem Ziel, möglichst viele davon nach der Lehre weiter zu beschäftigen und intern zu entwickeln. Total bietet die LUKB per Ende 2020 81 Ausbildungsplätze (Lernende und Praktikanten) an.

Im Jahr 2020 verbrachten die LUKB-Mitarbeitenden total 7'872 Arbeitstage mit Aus- und Weiterbildung. Das ergibt umgerechnet 7.8 Arbeitstage pro Vollzeitstelle. Pro Pensum investiert die LUKB pro Jahr knapp 1'500 Franken in Aus- und Weiterbildungsmassnahmen. Dieser Wert ist im längerfristigen Vergleich überdurchschnittlich hoch und unter anderem auf die zahlreichen Neuerungen bei den Produkten und Prozessen der Bank zurückzuführen. Es ist ein erklärtes Ziel der LUKB, die Fach-, Führungs- und Sozialkompetenz ihrer Mitarbeitenden durch permanente Aus- und Weiterbildungen zu halten und zu steigern.

Lohngleichheit                

Für die LUKB sind faire, fortschrittliche Anstellungsbedingungen das Fundament für ein erfolgreiches und konstruktives Arbeitsverhältnis. Dazu gehört, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Die LUKB beteiligt sich freiwillig am Lohngleichheitsdialog der Sozialpartner und des Bundes und hat diesen bereits im Jahr 2014 als erste Bank in der Schweiz erfolgreich abgeschlossen. Das Resultat der nach den Vorgaben des Lohngleichheitsdialogs durchgeführten Regressionsanalyse zeigt, dass nach Berücksichtigung der Faktoren Ausbildung, Berufserfahrung und Stellenanforderungen zwischen Männern und Frauen bei der LUKB auch für das Jahr 2020 nur ein Lohnunterschied von zirka 1% besteht. Das ist deutlich weniger als der vom Lohngleichheitsdialog tolerierte Unterschied von maximal 5%. Die Analyse wird bei der LUKB jährlich im Frühjahr aktualisiert und veröffentlicht (lukb.ch/lohngleichheit).

Familienverträgliche Arbeitsbedingungen und Laufbahnmodelle                

«Frauen in der Führung haben Vorbildwirkung»

Die LUKB fördert Frauen für Führungsfunktionen. Konkret geht es auch um die Frage, wie die Arbeitsbedingungen und Laufbahnmodelle familienverträglicher gestaltet werden können. Jürg Stadelmann, Leiter Personal, im Interview.

ROI: Jürg Stadelmann, wo steht die LUKB beim Frauenanteil auf der Führungsetage der Bank?

Jürg Stadelmann: Noch nicht dort, wo wir sein möchten. Zwei von neun Verwaltungsrats-Mitgliedern sind Frauen, in der fünfköpfigen Geschäftsleitung haben wir noch keine Frau, in der zweiten Führungsstufe sind wir erst bei knapp 10 Prozent. Aber wenn ich auf unseren Führungsnachwuchs schaue, dann bin ich optimistisch, dass die Frauen bald breiter vertreten sein werden.

ROI: Warum?

Die LUKB hat – wie viele andere Unternehmen auch – eine starke Basis von jungen und sehr talentierten Frauen, die jetzt nach und nach in Führungsfunktionen hineinwachsen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen und verlangt auch von uns in der Personalarbeit zum Teil neue Rezepte.

ROI: Was muss man sich darunter vorstellen?

Ganz wichtig: Wir müssen das Thema Frauen in Führungsfunktionen in einem übergeordneten Kontext anschauen. Konkret geht es um die Frage: Was können wir als LUKB tun, damit unsere Arbeitsbedingungen und Laufbahnmodelle familienverträglicher werden – und zwar für Frauen und für Männer. Frauenförderung in der Wirtschaft wird langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn auch die Rolle der Männer neu definiert bzw. flexibilisiert wird.

ROI: Können Sie das präzisieren?

Gerne. Wenn wir zum Beispiel Führungsfunktionen auch für Teilzeit-Mitarbeitende öffnen oder im Job-Sharing möglich machen, dann wollen wir, dass auch Männer davon profitieren können, wenn sie die Familienarbeit mit ihrer Partnerin besser aufteilen wollen. Früher war es ja so, dass oft die Frauen zurückgesteckt haben, sobald sie Kinder hatten, zum Teil auch, um ihren Männern die Karriere nicht zu verbauen. Wir möchten modernen Familien ermöglichen, dass sowohl Frauen wie Männer Teilzeit arbeiten können, und das auch in anspruchsvollen Fach- und Führungsfunktionen.

ROI: Sie haben das frühere Rollenverständnis erwähnt. Gibt es noch weitere Hindernisse?

Leider ja. Wie gesagt, die Auswahl an jungen kompetenten Berufsleuten ist bei Frauen und Männern etwa gleich gross. Unterschiede beobachten wir aber, wenn es darum geht, eine sich bietende Karrierechance zu packen oder eine neue, vielleicht auch mit Unsicherheiten behaftete neue Funktion anzutreten. Ohne dass ich jetzt Gender-Klischées verbreiten möchte… aber viele Männer sind risikofreudiger und nehmen oft ohne langes Abwägen eine neue Herausforderung an, Stichwort: «Grend abe ond seckle». Bei vielen ebenso gut qualifizierten Frauen stellen wir eine differenziertere Grundhaltung fest. Sie sind sich der Schattenseiten einer Führungsfunktion – die gibt es natürlich – viel stärker  bewusst und stellen sich darum häufiger die Frage, ob sie diesen oder jenen Schritt zu mehr Verantwortung wagen sollen. Hier braucht es erfahrungsgemäss mehr Überzeugungsarbeit, obwohl es ja oft gerade diese differenzierte Denkhaltung braucht, um eine erfolgreiche Führungsperson zu sein.

ROI: Diese Überzeugungsarbeit stelle ich mir anspruchsvoll vor.

Ja, das ist so. Wir schaffen darum bei der LUKB mit dem Programm «Frauen testen Führung» neu die Möglichkeit, dass Frauen Führungsaufgaben für eine beschränkte Zeit und in einem begrenzten Rahmen übernehmen können. Dies mit dem Ziel, dass sie konkreter erfahren können, wie sich Führung anfühlt. Und dass sie im Optimalfall erkennen: «Hey, das kann ich, das gefällt mir, das will ich.» Wir führen hier natürlich einen Kampf gegen tradierte Rollenbilder, denen auch heute noch viele junge Frauen ausgesetzt sind: Sie werden oft stärker als junge Männer zum Ausgleich, zum Herstellen von Harmonie, zur Leistung im Hintergrund sozialisiert. Wir dürfen nicht vergessen: Eine Führungsfunktion kann belastend sein, es nicht immer lustig, als Chefin oder Chef vorne hinzustehen und schwierige Entscheide zu treffen. Aber eine Führungsfunktion kann auch sehr befriedigend sein. Das wollen wir erlebbar machen! Und je mehr Frauen in der Führung tätig sind, umso stärker ist die Vorbildwirkung auf andere Frauen.

ROI: Besten Dank für das Gespräch.

Interview ROI vom 11. Juni 2021

Bild: Natalie Boo/AURA

Verpflegung im LUKB-Personalrestaurant                

Die LUKB verfügt am Hauptsitz in Luzern über ein eigenes Personalrestaurant mit Mitarbeitenden, die bei der LUKB angestellt sind. Mitarbeitende profitieren von einer abwechslungsreichen und qualitativ hochwertigen Küche zu vergünstigten Konditionen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie                

Seit 2013 arbeitet die LUKB mit dem Konzept «Familie und Karriere in der LUKB»: Damit verfolgt sie das Ziel, Anstellungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, die es Mitarbeitenden mit Familienpflichten (Frauen und Männern) erlauben, die Berufs- und Familienarbeit möglichst gut zu kombinieren.

Die LUKB setzt dabei auf individuelle Lösungen wie zum Beispiel Jobsharing, Home-Office oder die Möglichkeit, dass für ein Vollpensum an vier anstelle von fünf Tagen gearbeitet wird. Diese Lösungen werden im engen Austausch mit den betroffenen Mitarbeitenden ausgearbeitet. Zudem will die LUKB mit diesem Konzept leistungsfähige und motivierte Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung speziell fördern. Die LUKB unterstützt Familien finanziell mit einer freiwilligen zusätzlichen Kinderzulage. Im Jahr 2020 hat sie für diese Massnahme total 852 000 (Vorjahr: 870 000) Franken investiert

Vergünstigungen                

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LUKB profitieren von zahlreichen Vergünstigungen wie zum Beispiel:

  • Vergünstigte Krankenkassen und Versicherungsprämien
  • Sonderkonditionen bei Mobiltelefonverträgen
  • Einkaufsvergünstigungen bei diversen Fachgeschäften im Kanton Luzern
  • Freikarten oder vergünstigte Eintritte zu Kultur- und Sportveranstaltungen     
  • Vergünstigter Bezug von Reka-Geld
  • Personalkonditionen für Bankgeschäfte und finanzielle Beratungen
  • Attraktive Dienstaltersgeschenke

Dank der Vereinbarung zwischen der LUKB und dem Tarifverbund Passepartout profitieren Mitarbeitende, die regelmässig mit den ÖV zur Arbeit kommen, zudem von vergünstigten Konditionen beim Job-Abo der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL).

Job-Abo Passepartout

Sport und Freizeit                

Sie haben Spass am Sport und lieben das Gesellschaftliche? Die LUKB bietet auch neben dem beruflichen Alltag die passende Alternative. Die Vereinigung «Sport und Freizeit» fördert sportlichen Aktivitäten, die Freizeitgestaltung sowie die Pflege der Kameradschaft untereinander. Den Mitarbeitenden steht eine grosse Auswahl an Aktivitäten zur Verfügung, um vom beruflichen Alltag abzuschalten.

Personalverein                

Der Personalverein der LUKB existiert seit 1918 und ist eine Vereinigung weiblicher und männlicher Bankangestellter jeden Alters. Sie sucht gemeinsam mit der Bankleitung Lösungen zu bestehenden Fragen und streben fortschrittliche Anstellungsbedingungen und zeitgemässe Arbeitsplätze an. Der Personalverein fördert das soziale Zusammenleben innerhalb der Bank und veranstaltet jährlich mehrere Veranstaltungen für die Mitarbeitenden.

Die kaufmännische Banklehre, die Informatiklehre sowie die Lehre als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt bieten den jungen Berufsleuten bei der LUKB eine umfassende und spannende Ausbildung mit besten beruflichen Perspektiven.

Die LUKB vergibt jährlich 25 kaufmännische Lehrstellen und eine Lehrstelle in der Informatik. Zusätzlich wird jedes zweite Jahr eine Lehrstelle als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt angeboten. Das Berufsbildungsteam der LUKB steht den insgesamt 79 Lernenden und ihren Eltern bei fachlichen, schulischen sowie persönlichen Fragen während der gesamten Lehrzeit zur Seite. Zudem betreuen die Ausbildungsverantwortlichen der Regionen die Lernenden während ihrer Einsatzzeit in den verschiedenen Abteilungen unserer Geschäftsstellen.

Dank diesem Engagement ist es der LUKB möglich, den Lernenden optimale Voraussetzungen für ihre berufliche Karriere zu bieten.

Möchten Sie mehr über die Ausbildung der Lernenden bei der LUKB erfahren?

Banklehre

Informatiklehre

Lehre Fachmann/-frau Betriebsunterhalt

Das sagen Mitarbeitende über die LUKB

«Für mich ist wichtig, dass die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden immer im Mittelpunkt stehen. Die gegenseitige Unterstützung und der familiäre Umgang innerhalb der LUKB helfen mir, in dieser Hinsicht täglich mein Bestes zu geben.»

Luca Stadelmann
Kundenberater

«Bei jedem Projekt treffe ich auf neue Herausforderungen. Die offene Zusammenarbeit und der intensive Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen gefällt mir sehr. Durch gutes Teamwork gelingt es uns, mit den umgesetzten Projekten einen Mehrwert zu schaffen.»

Corina Haas
Senior Projektleiterin

«In meinem Job werde ich täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Das gute Arbeitsklima und die direkten internen Kontakte helfen, dass wir gemeinsam passende Lösungen entwickeln können.»

Manuel Stadelmann
Business Analyst Digitalisierung

 

«Die Ausbildung von jungen Berufsleuten ist ein wichtiges Anliegen − von mir und auch der LUKB. Dank der Grösse des Unternehmens können wir Perspektiven aufzeigen und die persönliche Weiterentwicklung fördern. Das trifft auch auf mich zu: Ich kann selbstständig arbeiten und gleichzeitig immer auf die Unterstützung im Team zählen.»

Corinne Mattmann
Mitarbeiterin Berufsbildung

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