LUKB steigert Konzerngewinn erneut und schliesst die fünfjährige Strategieperiode 2021 bis 2025 sehr erfolgreich ab

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement (KR)
Die LUKB hat im vergangenen Jahr ihren Konzerngewinn erneut gesteigert. Mit 295.5 Mio. CHF liegt er 8.9 Mio. CHF respektive 3.1% über dem Vorjahresgewinn und stellt das beste je erzielte Ergebnis in der Geschichte der LUKB dar. Hintergrund ist das Wachstum aller drei zentralen Ertragssparten bei traditionell kontrollierter Kostenentwicklung. Das Zinsengeschäft als Hauptertragspfeiler nahm trotz Nullzinsumfeld um 3.2% auf 458 Mio. CHF zu, das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 10% auf 143.2 Mio. CHF und das Handelsgeschäft um 35% auf 76.0 Mio. CHF. Die Cost-Income-Ratio verblieb mit 46.1% auf dem tiefen Vorjahresniveau. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 13.04.26 die Erhöhung der Ausschüttung von bisher 2.60 CHF auf 2.70 CHF pro LUKB-Namenaktie – je hälftig in Form einer Dividende und einer steuerfreien Ausschüttung aus Kapitalreserven. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die LUKB einen Konzerngewinn von mindestens 295 Mio. CHF

Die LUKB hat im Geschäftsjahr 2025 einen Konzerngewinn von 295.5 Millionen Franken erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 8.9 Millionen Franken respektiv 3.1% gegenüber dem Vorjahr entspricht (286.6 Millionen Franken).

«2025 war geprägt von hohen geopolitischen Unsicherheiten, tiefen Zinsen und volatilen Märkten. Wir haben risikobewusst gehandelt und sich bietende Chancen genutzt. So krönen wir das Jubiläumsjahr der LUKB mit einem Rekordgewinn, an dem unsere Aktionärinnen und Aktionäre und insbesondere der Kanton Luzern partizipieren», fasst CEO Daniel Salzmann das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2025 der LUKB zusammen und ergänzt: «Wir schliessen unsere Strategieperiode 2021 bis 2025 mit einem durchgängig positiven Fazit ab und haben alle strategischen Finanzziele übertroffen. Mit unserem Geschäftsmodell, der äusserst soliden finanziellen Basis und einer klaren Strategie bis Ende 2030 sind wir hervorragend aufgestellt für die Herausforderungen der nächsten Jahre.»

Erfolgssteigerung in allen drei operativen Ertragssparten

Das Zinsengeschäft als Hauptertragspfeiler steuert 458.1 Millionen Franken zum Geschäftserfolg bei. Das sind 14.1 Millionen Franken respektive 3.2% mehr als im Vorjahr. Dazu CFO Marcel Hurschler: «Dieses Wachstum liegt über unseren Erwartungen. Wir konnten mit unserem taktischen Zinsmanagement die Auswirkungen des Nullzinsumfelds erfolgreich dämpfen. Aber im Vergleich mit dem ersten Halbjahr ist der Zinserfolg im zweiten Halbjahr deutlich um 5.4 Millionen Franken gesunken.» Einen Beitrag zum Wachstum im Zinsengeschäft lieferten auch die um 6.9% gestiegenen Kundenausleihungen. Sie betrugen per Ende Jahr 46.4 Milliarden Franken, wovon 40.9 Milliarden Franken (+2.7 Milliarden Franken resp. 7.0%) auf Hypotheken entfallen. «Im aktuellen Umfeld ist die Nachfrage nach Krediten erwartungsgemäss hoch. Das Wachstum liegt über unserem ursprünglichen Ziel für 2025 von 2% bis 3.75%. Da wir unsere Kapitalbasis vorausschauend und taktisch steuern, können wir die zusätzlichen Ausleihungen gut verkraften», ordnet CFO Marcel Hurschler ein und konkretisiert: «Die Kernkapitalquote (CET1-Quote) lag per Ende 2025 trotz des Ausleihungswachstums bei 14.7% und hat sich gegenüber Ende 2024 (13.9%) deutlich verbessert.» Die LUKB strebt auch zukünftig eine CET1-Quote von mindestens 14% an.

Die LUKB und ihre Kunden konnten die Chancen des volatilen Marktumfelds gut nutzen. So verzeichnete die LUKB während des Geschäftsjahrs 2025 im mandatierten Anlagegeschäft Neugelder in der Höhe von 1.1 Milliarden Franken. Davon erfolgten in Vorsorgedepots Nettoneuzeichnungen von 90 Millionen Franken (2024: 98 Millionen Franken). Die Volumina, die von der LUKB Expert Fondsleitung AG betreut werden, nahmen um rund 14.0% auf 6.518 Milliarden Franken zu.

Basierend auf diesen Aktivitäten konnte die LUKB ihren Kommissions- und Dienstleistungserfolg um 10.1% auf 143.2 Millionen Franken steigern (2024: 130.1 Millionen Franken). Den grössten Beitrag leisten dabei die Kommissionen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft. Dieses wiederum profitierte von attraktiven Anlagemärkten, einer anhaltenden Nachfrage nach Vermögensverwaltungs- und Vermögensberatungs-Mandaten und einer in der Summe positiven Entwicklung der Anlagemärkte. CEO Daniel Salzmann ergänzt: «Im aktuellen Nullzinsumfeld wird vielen Kundinnen und Kunden bewusst, dass sie mit ihren Spar- oder Vorsorgegeldern auf Konten mögliche Renditechancen vergeben.»

Total verwaltete die LUKB Ende 2025 Kundenvermögen (Assets under Management [AuM], exklusiv Doppelzählungen) in der Höhe von 42.607 Milliarden Franken (2024: 39.489 Milliarden Franken). Der Nettoneugeldzuwachs betrug im vergangenen Geschäftsjahr 1.285 Milliarden Franken. Die positive Performance trug mit 1.833 Milliarden Franken zum Wachstum der Kundenvermögen bei.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft beträgt 76.0 Millionen Franken, das sind 19.5 Millionen Franken beziehungsweise 34.5% mehr als 2024. «Diese starke Steigerung basiert auf einer höheren Kundennachfrage in allen Handelssparten. Dabei konnten wir die Emissionstätigkeit beim Wertschriftengeschäft und die Aktivitäten im Primär- und Sekundärmarkt bei den Strukturierten Produkten plangemäss weiter ausbauen», so die Beurteilung von CFO Marcel Hurschler.

Der übrige ordentliche Erfolg kommt mit 13.7 Millionen Franken deutlich unter dem Vorjahreswert von 19.9 Millionen Franken zu liegen. Dieser Rückgang um 31.4% ist im bewussten Verzicht auf die Veräusserung von Finanzanlagen begründet. Im Gegenzug nahmen die stillen Reserven aufgrund der Kursentwicklung bei den von der LUKB gehaltenen Beteiligungstiteln um weitere 16 Millionen Franken zu.

Insgesamt beläuft sich der zinsunabhängige Erfolg für das Geschäftsjahr 2025 auf 232.9 Millionen Franken (2024: 206.5 Millionen Franken). Mit dieser Steigerung wird das Wachstumsziel im indifferenten Geschäft, das 2025 auf mindestens 215 Millionen Franken gesetzt war, deutlich übertroffen. Inklusive Zinserfolg ergibt sich gesamthaft ein Geschäftsertrag von 691.0 Millionen Franken, was einem Plus von 6.2% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht (2024: 650.5 Millionen Franken).

Umsichtige Kostensteuerung

Der Geschäftsaufwand der LUKB nahm im Jahr 2025 um 6.5% auf 326.4 Millionen Franken zu (2024: 306.5 Millionen Franken). Der Personalbestand stieg im Geschäftsjahr 2025 von 1'181 auf 1'206 Vollzeitstellen. Dadurch erhöhte sich der Personalaufwand um 4.5% auf 218.4 Millionen Franken. Die Ausgaben für ICT, Marketing, Jubiläumsanlässe und Strategieentwicklung erhöhten den Sachaufwand im Vorjahresvergleich um 11.5% auf 96.8 Millionen Franken (2024: 86.8 Millionen Franken).

Aus der ausgewogenen Entwicklung von Ertrag und Aufwand ergibt sich per Ende 2025 eine gegenüber Ende 2024 stabile Cost-Income-Ratio. «Mit einer Cost-Income-Ratio von 46.1% erfüllen wir nicht nur unsere eigene strategische Vorgabe von maximal 50%, sondern zählen nach wie vor zu den effizientesten Universalbanken der Schweiz», stellt CEO Daniel Salzmann klar.

Konzerngewinn 2025 ohne ausserordentliche Effekte

Auf Stufe Geschäftserfolg zeigt sich das Ergebnis 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5.0% im Plus. Der Konzerngewinn liegt mit 295.5 Millionen Franken 3.1% über dem Vorjahresergebnis. Diese Differenz erklärt sich durch die im Vorjahr angefallenen ausserordentlichen Erträge aus dem Verkauf der Fundamenta-Immobiliensparte.

Erhöhung der Ausschüttung auf 2.70 Franken pro Aktie beantragt

Der Verwaltungsrat der LUKB beantragt der Generalversammlung vom 13. April 2026 die Erhöhung der Ausschüttung von bisher 2.60 Franken auf 2.70 Franken pro Aktie – je hälftig in Form einer Dividende und einer verrechnungssteuerfreien Ausschüttung aus gesetzlichen Kapitalreserven. Die Ausschüttungsquote beträgt damit 45.2% (2024: 41.3%). Die Gutschrift der Ausschüttung an die Aktionärinnen und Aktionäre erfolgt bei Annahme des Antrages am 20. April 2026.

100.8 Millionen Franken für den Kanton Luzern

Auf Basis dieses Gewinnverwendungsantrages erhält der Kanton Luzern eine Gewinnausschüttung von 82.3 Millionen Franken (2024: 79.3 Millionen Franken), Kantonssteuern in der Höhe von 7.3 Millionen Franken (2024: 8.0 Millionen Franken) sowie die nach einer gesetzlich vorgegebenen Formel berechnete Abgeltung der Staatsgarantie von 11.2 Millionen Franken (2024: 10.8 Millionen Franken).

Total profitiert der Kanton Luzern mit 100.8 Millionen Franken aus seinem Investment in die LUKB (2024: 98.0 Millionen Franken).

Ausblick auf das Geschäftsergebnis 2026: weiteres Wachstum

Für das Jahr 2026 geht die LUKB von einem Wirtschaftswachstum in der Schweiz von 1.2% aus, dies bei einer Inflation von 0.5% und einem unveränderten SNB-Leitzins. Beim zinsunabhängigen Geschäft will die LUKB auf dem in der letzten Strategieperiode eingeschlagenen Wachstumspfad bleiben. Sie strebt bei den Beratungs- und Vermögensverwaltungsmandaten einen Zuwachs um weitere mindestens 1.2 Milliarden Franken an.

Nach 233 Millionen Franken im letzten Geschäftsjahr will die LUKB 2026 einen zinsunabhängigen Erfolg von mindestens 240 Millionen Franken erwirtschaften. Allerdings dürfte das anhaltende Nullzinsumfeld im laufenden Jahr beim Zinserfolg der LUKB gewisse Spuren hinterlassen, die jedoch mindestens teilweise durch das Wachstum im Kreditgeschäft ausgeglichen werden. Dazu CEO Daniel Salzmann: «Wir haben dank unserer soliden Kapitalisierung ausreichend Raum, um der hohen Nachfrage der Wirtschaft nach Krediten nachzukommen. Wir können uns im laufenden Jahr ein bedeutendes Ausleihungswachstum von 3.5% bis 5.5% gut leisten.»

Unter Einhaltung der langfristig gültigen Obergrenze von 50% für ihre Cost-Income-Ratio stellt die LUKB für das laufende Jahr 2026 einen Konzerngewinn von mindestens 295 Millionen Franken in Aussicht.

Ambitionierte Ziele 2030

Im November 2025 hat die LUKB ihre Strategie und ihre Ziele für die Jahre 2026 bis 2030 vorgestellt. Das Ziel, sich zu einer der fünf führenden Universalbanken der Schweiz zu entwickeln, spiegelt sich in den ambitionierten Zielen bis 2030. CEO Daniel Salzmann blickt voraus: «Wir rechnen mit einem arbeitsintensiven Start in unsere neue Strategieperiode, der uns von Anfang an volle operative Disziplin abverlangt. Das Zinsumfeld wird sich negativ auf unsere Erträge auswirken. Gleichzeitig wollen wir bedeutende Investitionen tätigen, insbesondere in die ICT und in die Rekrutierung von Fachexpertinnen und -experten. Doch wir sind überzeugt, dass sich diese Investitionen innerhalb der kommenden Strategieperiode rentabilisieren werden.»

Strategische Zielgrösse Zielwerte 2026 Zielwerte 2030
Konzerngewinn >295 Millionen Franken >340 Millionen Franken
Zinsunabhängige Erträge >240 Millionen Franken >310 Millionen Franken
Nettowachstum Beratungs- und Vermögensverwaltungs-Mandate
(performancebereinigt)

>1.2 Milliarden Franken

>1.8 Milliarden Franken
Nettowachstum Kreditgeschäft
(pro Jahr)

3.5% bis 5.5%

2.5% bis 4%
Cost-Income-Ratio <50%


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