Die Generalversammlung 2026 der LUKB nahm alle Anträge des Verwaltungsrates an:
Der Generalversammlung 2026 standen rund 358 Millionen Franken aus Bilanzgewinn und gesetzlichen Kapitalreserven zur Ausschüttung zur Verfügung. Davon werden nun 224 Millionen Franken den freiwilligen Gewinnreserven zugewiesen und rund 134 Millionen Franken ausgeschüttet.
Mit der verabschiedeten Gewinnverwendung und Ausschüttung von total 2.70 Franken pro Aktie erhält der Hauptaktionär Kanton Luzern mit seiner Beteiligung von 61.5 % an der LUKB total 82.3 Millionen Franken an Gewinnausschüttung. Zusammen mit der nach einer gesetzlich vorgegebenen Formel berechneten Abgeltung der Staatsgarantie von 11.2 Millionen Franken und den Kantonssteuern von 7.3 Millionen Franken zahlt die LUKB dem Kanton Luzern für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 100.8 Millionen Franken aus.
Alle acht bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Ebenso Markus Hongler als Verwaltungsratspräsident. Neu in den LUKB-Verwaltungsrat gewählt wurde Bernadette Koch. Nach der Generalversammlung 2026 besteht der LUKB-Verwaltungsrat neu aus neun Mitgliedern mit einem Frauenanteil von 44 %.
Nach einer periodischen Evaluation hat der Verwaltungsrat die Wahl der KPMG AG als neue aktienrechtliche Revisionsstelle beantragt. Die Generalversammlung nahm diesen Antrag an. KPMG AG löst damit PriceWaterhouseCoopers AG ab, die diese Funktion seit 2012 ausgeübt hat.
Die Kanzlei Rudolf & Bieri AG aus Emmenbrücke, vertreten durch Dr. iur. Raphaël Haas, wurde als unabhängigen Stimmrechtsvertreter für ein weiteres Jahr bestätigt.
Die nächste ordentliche Generalversammlung der LUKB findet am Montag, 12. April 2027, 18.00 Uhr, wiederum in der Messe Luzern statt.