Nachfolge im KMU

Der Chef geht in Pension. Und dann? Die Nachfolgefrage stellt sich lange vor der Übergabe. Sie sichert das Lebenswerk, bewahrt Vergangenes und gestaltet die Zukunft des Unternehmens – ein Prozess, der weit mehr ist als ein einzelner Schritt.

Nachfolgeregelung betrifft jede siebte Firma

In der Schweiz stehen mehr als 100'000 Unternehmen in den nächsten Jahren vor einer Nachfolgeregelung. Das betrifft rund 15% aller Firmen – Tendenz steigend. Der Grund ist offensichtlich: Die Babyboomer-Generation geht in die Pension. Besonders betroffen sind Klein- und mittlere Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft bilden. Bei Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden liegt der Anteil mit anstehender Nachfolge bei rund 8%. Ähnlich präsentiert sich die Zahl im Wirtschaftsraum Luzern/Zentralschweiz.

Roland Luetolf, Experte für Unternehmensnachfolge
«Unsere Begleitung ist auf wirtschaftliches Denken und menschliches Handeln ausgelegt – für den Erfolg über Generationen.»
Roland Luetolf, Experte für Unternehmensnachfolge

Familie, Mitarbeitende oder Verkauf: Ohne Plan droht das Aus.

Die Nachfolge ist weit mehr als ein Eigentümerwechsel. Sie berührt persönliche Lebenswerke, familiäre Bindungen und die Identität eines Unternehmens. Rund 40% der Übergaben finden innerhalb der Familie statt. Etwa 20 % der Betriebe werden an Mitarbeitende verkauft (Management-Buy-Out), während rund 40% an Dritte übergehen oder aufgelöst werden. Auffällig ist der steigende Anteil externer Nachfolgen – ein Zeichen dafür, dass familieninterne Lösungen seltener gelingen.

Nachfolge beginnt früher, als viele Unternehmerinnen und Unternehmer denken

  • Frühzeitige Planung ist entscheidend
    Wer die Nachfolge regelt, steht vor einer letzten grossen Herausforderung seiner Unternehmerlaufbahn. Erfahrungsgemäss dauert eine familieninterne Nachfolge zwischen 5 und 7 Jahren. Der Verkauf an Mitarbeitende beansprucht etwa 4 bis 5 Jahre. Wer also eine interne Nachfolge bevorzugt, sollte spätestens 5 Jahre vorher mit der Planung beginnen. Eine externe Nachfolgelösung - wie der Verkauf an einen Investor oder ein Management-Buy-In kann je nach Möglichkeiten weniger Zeit in Anspruch nehmen.
  • Übergabe ist nicht Abschluss
    Mit der Vertragsunterzeichnung beginnt oft erst die Phase grosser Veränderungen. Der neue Inhaber muss sich einarbeiten, Kundenbeziehungen wollen gepflegt, Strukturen angepasst werden. Und auch der Übergeber selbst durchläuft einen Prozess: loslassen will gelernt sein.
  • Strukturierte (Experten-)Begleitung schafft Offenheit und entlastet
    Eine erfolgreiche Nachfolge braucht vernetzte Expertise – finanziell, rechtlich und steuerlich. Sie sichert Familieninteressen und Unternehmenswerte, sorgt für Transparenz und Klarheit im Prozess. Die LUKB-Expertinnen und Experten erarbeiten teamübergreifend Lösungen. Sie begleiten von der Planung bis zur Übergabe und darüber hinaus.

Wer die Übergabe frühzeitig und professionell gestaltet, übernimmt Verantwortung für Familie und Unternehmen, sichert Stabilität und langfristigen Erfolg.

Flavio Willi, Experte für Unternehmensnachfolge
«Jede Nachfolgelösung trägt Chancen und Risiken in sich. Wir zeigen Optionen auf und wägen gemeinsam mit Ihnen Vor- und Nachteile für das bestmögliche Ergebnis ab.»
Flavio Willi, Experte für Unternehmensnachfolge
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Unternehmensnachfolge professionell planen

Eine gute Übergabe schafft Sicherheit für Unternehmen, Familie und Mitarbeitende. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch den Nachfolgeprozess.