Private Banking Studie 2026
Die gemeinsame Studie der Hochschule Luzern und der LUKB gibt Einblicke in das Anlageverhalten, die Erwartungen und die Zufriedenheit von Private-Banking-Kundinnen und -Kunden in der Schweiz.
Individuelle Betreuung ist entscheidend
Private-Banking-Kundinnen und -Kunden mit über einer Million Franken frei verfügbarem Vermögen investieren nahezu ausnahmslos in Wertschriften. Sie interessieren sich stärker für Finanzmärkte und haben weniger Angst vor Anlageverlusten als die Schweizer Gesamtbevölkerung. Dennoch bleibt der persönliche Austausch wichtig.
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Wertschriften sind selbstverständlich – und werden über mehrere Banken verteilt
99 % investieren in Wertschriften – gegenüber 52 % der Schweizer Bevölkerung. 43 % nutzen dafür mehrere Banken; durchschnittlich unterhalten die Befragten 3.3 Bankbeziehungen.
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Betreuungsmodelle werden kombiniert
Die Hälfte der Befragten kombiniert selbstständiges Anlegen, Anlageberatung und/oder Vermögensverwaltung.
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Kantonalbanken spielen eine zentrale Rolle
Kantonalbanken sind im Private Banking stark verankert: 59 % der Befragten haben eine Bankbeziehung zu einer Kantonalbank – bei 29 % ist sie die Hauptbank, bei 20 % die Haupt-Anlagebank.
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Die Nähe zur Schweiz bleibt prägend
68 % investieren bevorzugt in Schweizer Unternehmen gegenüber internationalen.
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Das Gesamtvermögen rückt in den Fokus
Fast jede 2. Person (43 %) interessiert sich für eine Beratung, die auch Vermögenswerte ausserhalb der einzelnen Bankbeziehung einbezieht.