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Gebäudedämmung sorgt für guten Wärmehaushalt

Mit einer guten Dämmung verbessert sich nicht nur das Wohnklima – Sie sparen Heizkosten und tun Gutes für die Umwelt

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Wieso eine gute Gebäudedämmung?

Wenn die Gebäudehülle schlecht gedämmt ist, nützt auch die effizienteste Heizung nichts – viel Wärme verpufft. Besonders in älteren Gebäuden geht Wärme durch Fenster, Fassaden, Dach oder Keller verloren. Alleine durch Aussenwände und Fenster kann bis zu 40 Prozent der Energie verloren gehen, durch das Dach rund 20 und den Keller etwa 11 Prozent. Mit einer Wärmedämmung schaffen Sie die Grundlage, um Ihr Haus auf den aktuellen technischen und ästhetischen Stand zu bringen.

Lohnt sich das?

Mit einer energetischen Sanierung lässt sich viel gewinnen: Der Wärmehaushalt wird nachhaltiger und das Wohnklima verbessert sich, weil die Wände weniger kalt abstrahlen. Sie sparen zudem Heizkosten, schützen Ihr Gebäude besser vor Kälte und Hitze und der Wert der Immobilie steigt. 

Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in einem Haus entfällt aufs Heizen, mit einer gut gedämmten Gebäudehülle lässt sich dieser Aufwand um die Hälfte reduzieren. Trotz hohen Investitionen zahlt sich die energetische Sanierung langfristig aus, weil Sie Strom- und Heizkosten sparen. Und da ist der Gewinn für die Umwelt noch nicht mal mit eingerechnet. 

Wie gehe ich vor?

Die Ausgangslage für eine energetische Sanierung wird durch eine Analyse des Ist-Zustands ermittelt – etwa durch einen Gebäudeenergieausweis GEAK Plus. Die Erstellung eines solchen Ausweises wird durch den Kanton Luzern gefördert und ist ab Beiträgen von 10'000 Franken zwingend.

Eine energetische Sanierung ist mit einer ganzheitlichen Planung am sinnvollsten: Aussenfassaden, Fenster, Dachflächen, Wände und Kellerböden sollten als Einheit betrachtet werden. Nach der Sanierung können Sie auf ein Heizsystem mit einer viel tieferen Heizleistung wechseln.

Welche Massnahmen sinnvoll sind und zuerst anfallen, hängt vom Zustand des Gebäudes, der Lage, vom Klima, Ihren Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten ab. Lassen Sie sich von einem zertifizierten Experten beraten, bevor Sie eine Sanierung planen. 

Was kostet eine Gebäudesanierung?

Die Kosten hängen vom Zustand des Gebäudes und Ihren Ansprüchen ab. Es gibt beispielsweise verschiedene Materialien für die Dämmung, sie sind organischen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs und unterscheiden sich in Wirkung, Preis und Nachhaltigkeit. 

Der Materialpreis ist das eine – je mehr Ecken, Kanten, Fenster und Flächen Ihr Haus zudem hat, desto aufwendiger und teurer wird die Montage. Es ist darum schwierig, pauschal einen Preis zu nennen – jedoch müssen Sie je nach Methode mit Kosten zwischen 70 und 150 Franken pro Quadratmeter rechnen. 

Welche Fördergelder gibt es?

Bund und Kantone fördern mit dem Gebäudeprogramm energetische Sanierungen. So hat der Kanton Luzern das Förderprogramm Energie ins Leben gerufen. Für eine Wärmedämmung der Fassade gibt’s 40 Franken pro Quadratmeter, maximal stehen 100'000 Franken pro Objekt zur Verfügung. Wie Sie im Detail vorgehen, erfahren Sie in unserem Ratgeber «Energetische Sanierung: So können Sie profitieren».

Klären Sie frühzeitig ab, welche weiteren Fördermassnahmen an Ihrem Wohnort zur Verfügung stehen und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen. Informationen dazu gibt es auf der Plattform «Energie Schweiz» des Bundesamts für Energie.

Mit der Energiespar-Hypothek unterstützt auch die LUKB nachhaltige Bauvorhaben: Sie bietet eine Zinsvergünstigung für energieeffiziente Neu- oder Umbauten sowie für Investitionen in neue Fotovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung. Das Produkt steht Privaten und Firmen zur Verfügung. 

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