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Haus kaufen: Sanierung von Altbau oder Neubau?

Eine Übersicht über die Vor- und Nachteile von beiden Optionen und welche Kriterien zu berücksichtigen sind

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Wann lohnt sich der Umbau eines Einfamilien- in ein Mehrfamilienhaus?

Wer ein Einfamilienhaus besitzt, das er in Zukunft nicht selber bewohnen oder zumindest Teile davon nicht selber nutzen will, prüft sinnvollerweise verschiedenste Optionen. Es kann durchaus interessant sein, das Grundstück besser auszunutzen und Mieterträge zu generieren. 

Wie weiss ich, ob mein Grundstück über Bau-Reserven verfügt?

Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in bereits bestehenden Wohngebieten ist seit geraumer Zeit ein wichtiges Thema. Man spricht in diesem Zusammenhang von «innerer Verdichtung». Ziel ist, die bereits überbauten Flächen effizienter zu nutzen. Grundstücke, die eine zusätzliche Ausnützung aufweisen, werden aufgewertet. Dies deshalb, weil die Möglichkeit besteht, das Haus zu vergrössern und damit zusätzliche Wohnfläche zu schaffen. Welche Grundstücke dazugehören, ist dem jeweiligen Zonenplan der entsprechenden Gemeinde zu entnehmen. 

Sanieren oder Ersatzneubau?

Früher, als das Bauland noch vergleichsweise günstig war, kaufte man grössere Grundstücksflächen als heute. Zusammen mit einer Aufzonung kann sich nun durchaus das Potenzial für ein kleines Mehrfamilienhaus ergeben. Wenn das bestehende Einfamilienhaus renovationsbedürftig wird, stellt sich entsprechend die Frage, ob saniert oder nicht besser gleich ein grösserer Ersatzneubau ins Auge gefasst werden soll. Gleichzeitig stellt sich die Frage der Nutzung. Soll das Haus selber bewohnt oder an Dritte vermietet werden? Es gibt keine Standard-Antworten, aber es gibt gute, individuelle Lösungsansätze. Was in Horw funktioniert, muss nicht zwangsläufig in Sempach die richtige Lösung sein. Was in der Baselstrasse 1 Sinn ergibt, kann sich in der Baselstrasse 18 unter Umständen nicht rechnen. Nur in 5 bis 10 % der Fälle lohnt sich ein Ersatzneubau Mehrfamilienhaus, in allen anderen Fällen macht es mehr Sinn, das Haus weiterhin als Einfamilienhaus zu nutzen. Wichtige Kriterien für eine Entscheidung:

  • Baujahr 1985 oder älter, keine umfassende Renovationen 
  • Grundstücksfläche ist mindestens 800 m2 
  • Ausnützungsziffer gemäss Bauzonenordnung mindestens 0.4 
  • Haus befindet sich nicht unter Denkmalschutz 
  • genügend finanziellen Spielraum für einen Ersatzneubau 

 

Wer hilft bei der Entscheidungsfindung und Umsetzung?

Ob umbauen oder erneuern, Geduld und Durchhaltewillen sind unabdingbare Voraussetzungen für die erfolgreiche Objektentwicklung. Um das Vorgehen zu klären, lohnt sich die Kontaktaufnahme mit der Kundenberaterin oder dem Kundenberater. Sie bzw. er nimmt Ihre Wünsche und Bedürfnisse auf und vermittelt anschliessend die richtigen bankinternen Immobilien-Experten. 

 

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