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Steigende Hypothekarzinsen

Auf was gilt es zu achten, wenn meine Hypothek demnächst ausläuft oder ich eine neue abschliessen möchte? Wir haben vier Tipps, um sich gegen steigende Hypothekarzinsen abzusichern.

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Der Hypothekarzins ist ein wichtiger Kostenfaktor einer Eigenheimfinanzierung. Er orientiert sich am Geschehen von Geld- und Kapitalmarkt. Eine verbindliche Prognose über die Entwicklung der Zinssätze abzugeben, ist genau so schwierig wie das Vorhersehen der Aktienkurse. Umso entscheidender ist die passende Hypothekarstrategie. Wir haben vier Tipps für Sie, wenn Ihre Hypothek bald ausläuft oder Sie eine neue abschliessen möchten.

#1: Sichern Sie sich den aktuellen Zinssatz mit einer Forward-Hypothek

Mit einer sogenannten Forward-Hypothek fixieren Sie den Zinssatz Ihrer neuen Festhypothek. So gewinnen Sie Planungssicherheit und sind unabhängig von der Zinsentwicklung. Dies macht insbesondere in unsicheren Lagen und bei besonders tiefem Zinsniveau Sinn. Bei uns können Sie Festhypotheken zwölf Monate im Voraus abschliessen. Bei einer Laufzeit von zwei bis zehn Jahren erheben wir aktuell keine Forward-Prämie. Bei anderen Laufzeiten bezahlen Sie einen Aufschlag. Auch ein früherer Abschluss, das heisst mehr als zwölf Monate bis zum Start der Hypothek, ist möglich. Fragen zur anfallenden Prämie besprechen Sie mit Ihrem Kundenberater oder Ihrer Kundenberaterin. 

#2: Schliessen Sie mehrere Festhypotheken ab

Am besten schliessen Sie mehrere Festhypotheken mit unterschiedlichen Laufzeiten ab. Falls der Ablauf einer Hypothek in eine Hochzinsphase fällt, wird dank der Staffelung nicht die gesamte Finanzierung zur Erneuerung auf einmal fällig. 

#3: Vorzeitigen Wechsel in eine neue Festhypothek mit längerer Laufzeit abwägen

Je nach Situation kann es sinnvoll sein, eine Festhypothek mit einer Restlaufzeit von z. B. zwei bis drei Jahren vorzeitig aufzulösen und dafür eine neue Festhypothek mit langer Laufzeit abzuschliessen. So können Sie bereits heute die immer noch tiefen Zinsen für einen längeren Zeitraum anbinden. Für die Auflösung der bestehenden Festhypothek ist allerdings eine Vorfälligkeitsentschädigung zu bezahlen, die abhängig von der Restlaufzeit und von den aktuellen Zinsen ist. Fragen Sie Ihre Bank an, ob Sie die Festhypothek auflösen können und wie hoch die Entschädigung sein wird. Klären Sie zudem bei den Steuerbehörden ab, wie Ihre Vorfälligkeitskosten steuerlich abzugsfähig sind. Danach können Sie abwägen, ob die Entschädigung in einem vernünftigen Verhältnis zu den Zinsvorteilen steht. Überstürzen Sie Ihre Entscheidung nicht, sondern beobachten Sie die Zinssätze eine Zeit lang und holen Sie sich Rat von einer Expertin oder einem Experten. 

#4: Finden Sie Ihre individuelle Hypothekarstrategie

Wie bei vielem im Leben gilt auch bei Hypotheken: Eine allgemeine und für alle passende Lösung gibt es nicht. Wenn Sie für die nächsten Jahre mit einem fixen Zinssatz rechnen wollen, empfehlen wir den Abschluss einer Festhypothek über eine Forward-Finanzierung (Tipp #1). Steht jedoch die Budgetsicherheit nicht so sehr im Vordergrund, kann sich eine individuelle Aufteilung der Finanzierung in SARON- und Festhypotheken lohnen. Unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einer für Sie passenden Strategie. 

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